Eigene Grenzen erkennen – Entdecken der individuellen Grenze zwischen der Lern- und Angstzone, durch Ausführen verschiedener Sprünge mit individuell unterschiedlicher Schwierigkeit

Doppelstunde

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Phase

Unterrichtsschritte

Medien/Materialien

Einstieg

Der Inhalt der Stunde wird erläutert: Herausfinden der persönlichen Lernzone, dazu kurze Information über die einzelnen Lernzonen

Die Einteilung in

  • Komfortzone = keine Herausforderung!
  • Lernzone = Das will ich schaffen! 
  • Angst-/ Panikzone = Das lass ich bleiben!

Hinweis:
Die Grenzen können sich natürlich im Laufe des UV verschieben, Ziel ist es, die Lernzone auszudehnen.

Wiederholung der Sicherheitsregeln

Infoblatt Lernzonen

Ggf. Schaubild "Lernzonen" (laminierte)

Laminierte Plakate (Sicherheitsregeln)

Aufwärmen

Zonenfangen

Becken wird in unterschiedliche Zonen aufgeteilt, Fänger fangen Schwimmer, die sich mit unterschiedlichen Schwimmstilen fortbewegen, wer „abgeschlagen“ wird, wird zum neuen Fänger. Durch die Zonen wird der Schwimmstil bestimmt.

Schwimmbretter zum Markieren der drei Zonen

Aktivierung/Erarbeitung 

Wiederholung zu den Aspekten der Absprungtechnik.

Im Idealfall stehen ein 1m/3m Brett und ein bis zwei Startblöcke zur Verfügung.

Individuelles Üben der Basic Jumps / ggf. Partnersprünge.

Lernkartei „Absprung“

Methodenkarte „Basic Jumps“

Reflexion

Mögliche Fragen:

"Sind die Sprünge kontrolliert?"

"Woran kann man festmachen, ob die Sprünge kontrolliert sind?"

"Lässt die Ausführung eines Sprunges einen Rückschluss auf Komfort-, Lern- oder Panikzone zu?"

Erarbeitung II

Individuelles Üben von "Artistiksprüngen"

Je nach Stand der Lerngruppe können Artistiksprünge, wie sie auf der Karte vorgegeben sind, für einzelne SuS schon dazu genommen werden.

Alternativ:

Die SuS können die bereits erprobten Sprünge weiterentwickeln, indem sie versuchen die Sprünge schwieriger zu gestalten (in Richtung Panikzone), damit die Lernzone erweitert wird.

Methodenkarte „Artistik Sprünge“

Reflexion

Mögliche Fragen für eine Reflexion:

"Welche Sprünge konntet ihr kontrolliert ausführen?"

"Woran liegt es, dass einige SuS Sprünge kontrolliert und andere die Sprünge unkontrolliert ausführen? Wie hängen Komfot-, Lern- und Panikzone damit zusammen?"

"Wurde eure persönliche Lernzone ausgebaut? Wie habt ihr das geschafft bzw. nicht geschafft?"

Abschluss

Präsentation eigener weiterentwickelter Sprünge

Ausblick auf weiteres Vorgehen

Die Lernzonen werden (individuell) ausgedehnt – neue Sprünge werden entwickelt.

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