Neuerungen Bundesjugendspiele 2023/24

Bundesjugendspiele – kindgemäß und zeitgemäß

Angelehnt an die Übungen der Kinderleichtathletik und den Wettbewerb "YoungStars NRW" besteht nun noch mehr Flexibilität bei der Durchführung der Wettbewerbe im Bereich der Bundesjugendspiele Leichtathletik. Bezüglich der Durchführung der Angebotsformen „Wettkampf“ und „Wettbewerb“ in den Jahrgangsstufen 1-4 wurde beschlossen, dass bis zum Schuljahresende 2022/23 in den Klassenstufen 3-4 in den Grundsportarten Leichtathletik und Schwimmen die Wettkampf- und die Wettbewerbsform weiterhin gelten. Dabei wird die Angebotsform Wettbewerb empfohlen. Ab dem Schuljahr 2023/2024 wird jedoch in diesen Klassenstufen sowie in den Grundsportarten Leichtathletik und Schwimmen nur noch die Wettbewerbsform angeboten und durchgeführt werden. In der Grundsportart Gerätturnen gelten in den Klassenstufen 1-4 weiterhin die Wettkampf- und die Wettbewerbsform.

Die Leichtathletikverbände werden dazu entsprechende Lehrerfortbildungen anbieten.

Hier geht es zur aktuellen Ausschreibung und zu den Neuerungen: www.bundesjugendspiele.de

Hilfreiche Erklärvideos: https://www.bundesjugendspiele.de/aktuelles/

https://www.leichtathletik.de/jugend/schulsport/bundesjugendspiele

Weitere Informationen:

Die Bundesjugendspiele haben sich seit Bestehen weiterentwickelt und haben damit die sich verändernden Motive der Kinder und Jugendlichen Sport zu treiben berücksichtigt. Die den meisten Personen aus der Schulzeit bekannte Form der Bundesjugendspiele ist die traditionelle Form des Wettkampfs, welche in den Grundsportarten Leichtathletik und Schwimmen erst ab der dritten Jahrgangsstufe zulässig ist. Die besonders kind- und entwicklungsgemäße Umsetzungsform ist allerdings der weniger bekannte Wettbewerb, welcher mit der im März 2021 getroffenen Entscheidung des Ausschusses für die Bundesjugendspiele und der Kommission Sport (SpoKo) der Kultusministerkonferenz (KMK) in den Grundschulen künftig eine erhöhte Bedeutung erhalten wird.

Mit dieser Entscheidung verstärkt der Ausschuss für die Bundesjugendspiele sowie die SpoKo die konsequenten Umsetzungsformen kindgemäßer Inhalte und Zielsetzungen der mehrperspektivisch und prozessorientiert angelegten Bildungspläne des Sportunterrichts in den einzelnen Bundesländern, denn bei den Bundesjugendspielen geht es insbesondere darum, sich zu bewegen, Freude zu haben und sein Bestes zu geben. Vor allem aber geht es auch um Fairness, Respekt, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen.

Um junge Menschen über qualifizierte und attraktive Angebote zu einem dauerhaften sportlichen Engagement zu motivieren, bedarf es kindgemäßer Inhalte. Gerade in der Wettbewerbsform mit ihren vielseitigen und vielfältigen sowie entwicklungsgemäßen Inhalten intensiviert sich der Erlebnischarakter durch erhöhte Bewegungszeiten und des verstärkten Miteinanders im Sporttreiben. Durch die nicht normierten und anpassungsfähigen Angebotsformen des Wettbewerbs mit der Möglichkeit der vereinfachten Auswertung ist die Organisation der Bundesjugendspiele weniger aufwendig und ermöglicht damit eine gemeinsame Veranstaltung für alle Jahrgangsstufen der Grundschule.

(…) Durch diese altersgemäßen Umsetzungsformen, also den Wettbewerb, erhöht sich die Chance Kinder für Sport verstärkt zu begeistert und damit auch an diesen langfristig zu binden.

Diese hoffnungsvolle Aufgabe ist mit allen Bildungspartnern, als Teil eines Bildungsnetzwerkes, künftig verstärkt anzugehen. Hierbei haben die Kultusministerien der Bundesländer, die Universitäten und Hochschulen, die Aus-bildungsinstitute für Sportlehrer im Vorbereitungsdienst sowie die beteiligten Sportverbände eine gemeinsame Verantwortung für eine erfolgreiche Zukunft der Bundesjugendspiele und damit für die Kinder und Jugendlichen.

(Quelle: https://www.bundesjugendspiele.de/aktuelles/)