Wie spielt man Volleyball? – Volley spielen können!

Zuordnung des Vorhabens

Schulform Realschule
Jahrgangsstufe Klasse 8
Pädagogische Perspektive(n) Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern
Bewegungsfeld/Sportbereich Das Spielen entdecken und Spielräume nutzen
Kompetenzerwartungen

Bewegungs- und Wahrnehmungskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ausgewählte, spielübergreifende technisch-koordinative Fertigkeiten sowie taktisch-kognitive Fähigkeiten in Kleinen Spielen situationsgerecht anwenden.
  • in unterschiedlichen Spielen im fairen Mit- und Gegeneinander nach vorgegebenen Kriterien technisch wie taktisch situationsgerecht handeln.
  • Spiele – auch aus anderen Kulturen- selbstständig spielen und situationsbezogen an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

  • ausgewählte Spiele unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen (u. a. Spielidee, Spielregel, Personenzahl, Spielmaterial oder Raum) – auch außerhalb der Sporthalle – initiieren, eigenverantwortlich durchführen und verändern.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler können

  • das eigene Spielverhalten (z. B. Fairness, Teamorientierung) in Spielsituationen beurteilen.
  • Spiele hinsichtlich ihrer inhaltlichen Schwerpunkte (z. B. Spielregeln, Spielidee), und Ziele grundlegend beurteilen.
Inhaltsfeld/inhaltlicher Schwerpunkt

Bewegungsstruktur und Bewegungserfahrung (a)

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Wahrnehmung und Körpererfahrung
  • Informationsaufnahme und -verarbeitung bei sportlichen Bewegungen
  • Bewegungsstrukturen und grundlegende Aspekte des motorischen Lernens

Planungshinweise

Anzahl der Unterrichtseinheiten 7 Dauer der Unterrichtseinheiten Doppelstunden
Räumliche und materiale Voraussetzungen

Alle möglichen weichen Bälle, Softbälle Minivolleybälle, Beachvolleybälle, Kindervolleybälle aber auch „normale“ Volleybälle mit reduziertem Luftdruck.

Lernvoraussetzungen

Die Schülerinnen und Schüler beherrschen Pritschen und Baggern zumindest in der Grobform.

Didaktisch-methodische Hinweise

Da Volleyball als offenes Spiel verstanden wird, sollte nicht ausschließlich auf eine normierte Ausführung der Technik geachtet werden. Ziel bleibt den Ball volley zu spielen. Zudem sollen die Schüler im Sinne einer reflektierten Praxis bei den taktischen Entscheidungen immer einbezogen werden (kein normiertes taktisches Spiel).

Diese Offenheit erleichtert auch den Zugang zum Volleyballspiel im Schulsport , ermöglicht sie doch einen, an den Bedürfnissen der Schüler orientierten Unterricht. Durch die vielfältigen Möglichkeiten der Modifikation der Regeln und Spielbedingungen kann die Heterogenität der Schüler angemessen berücksichtigt werden. Damit besteht auch die Chance, dass Volleyball oder volleyballähnliche Spielformen außerhalb des Sportunterrichts, etwa im Pausensport, in Jugendherbergen oder im Rahmen von Sport- und Spielfesten aufgegriffen und ebenfalls angemessene Spielformen für Vergleichswettkämpfe von Klassen oder Schulen entwickelt werden können. Darüber hinaus kann die Berücksichtigung der Offenheit der verschiedenen Spielsituationen den Schülern im Sinne einer Zukunftsorientierung die notwendigen Kompetenzen vermitteln, um später an dem Spiel in den unterschiedlichsten Kontexten innerhalb und außerhalb der Schule teilnehmen zu können.

Autorin/Autorinnen: Ralph Reckeweg
(Mit freundlicher Unterstützung durch das Team des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität Bielefeld.)

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