Sicherheits- und Gesundheitsförderung

Statistik Schülerunfallgeschehen 2014

In der Broschüre "Statistik Schülerunfallgeschehen 2014" werden einige Überblicksinformationen zum Schülerunfallgeschehen in Form von Gesamtzahlen, vorrangigen Unfallschwerpunkten, globalen und bereichsspezifischen Trendentwicklungen sowie deren inhaltlichen Erläuterungen gegeben.

Falls nicht explizit im Zusammenhang erwähnt, sind Schülerunfälle immer als meldepflichtige Unfälle zu verstehen. Meldepflicht besteht, wenn durch eine mit dem Besuch der Einrichtung zusammenhängende Tätigkeit oder durch einen Wegeunfall (z.B. Unfall auf dem Weg zwischen Wohnung und Einrichtung) Versicherte getötet oder so verletzt werden, dass sie ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen müssen.

Bei der Interpretation der in den Abbildungen dargestellten Veränderungen seit 1990 ist die zunehmende Stabilisierung der Datensituation in den neuen Bundesländern zu berücksichtigen.

Die verwendete personenbezogene Begrifflichkeit "Schüler" umfasst Kinder in Tageseinrichtungen und Tagespflege, Schüler und Schülerinnen von Allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie Studierende.

Aufgrund des Trends der letzten Jahre zu so genannten Kombi-Tageseinrichtungen und fehlenden Versichertenzahlen für Kindergärten, Kinderkrippen und Horte, ist eine Trennung in verschiedene Arten der Einrichtung für Kindertagesbetreuung oftmals nicht mehr möglich. Infolgedessen wurden Zusammenfassungen und Anpassungen (auch rückwirkend) vorgenommen.

An einigen Stellen wurde die Broschüre um Angaben aus der Statistik der neuen Unfallrenten ergänzt, die seit dem Berichtsjahr 2010 zur Verfügung steht. Erste Vergleiche mit Vorjahren sind somit möglich.

Link:  Statistik Schülerunfallgeschehen 2014

Selbstevaluation des schulsportlichen Unfallgeschehens

Die Software (Excel-Datei) ist nun frei verfügbar!

Die Idee, dass alle Sportfachkonferenzen in Nordrhein-Westfalen das Unfallgeschehen an ihren Schulen mit nur geringem Aufwand eigenständig auswerten und Schlussfolgerungen für einen sicheren Schulsport ziehen können, ist nun Wirklichkeit geworden. Nach einer Pilotphase mit 12 Schulen und einer ersten Umsetzungsphase, an der rund 100 Schulen eine Selbstevaluation durchführten, haben sich die eingesetzten Instrumente und Verfahren bewährt. Jede Schule kann nun auf der Homepage des Wuppertaler Kompetenzzentrums, der Forschungsstelle „Mehr Sicherheit im Schulsport“ (MSiS), die für eine „Selbstevaluation“ benötigte Excel-Datei und die entsprechenden Hinweise herunterladen.
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