Zieh- und Schiebekämpfe - wir versuchen unsere eigene Kraft bei Zieh- und Schiebekämpfen einzuschätzen und erarbeiten Verhaltensregeln für den partnerschaftlichen Umgang miteinander.

Einzelstunde

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Lernaufgabe

Überlegt euch Regeln zu Zieh- und Schiebekämpfen im Team wendet diese anschließend an und überarbeitet sie, wenn nötig.

Phase

Unterrichtsschritte

Medien/Materialien

Einstieg

Die Lehrkraft bespricht mit den Kindern,  dass es in dieser Stunde um Kräfte messen und auch um Rücksichtnahme gehen wird.

Aktivierung/Erarbeitung I

Um ein behutsames Miteinander anzubahnen:

Vampirspiel
Alle Kinder gehen mit geschlossenen Augen zu möglichst unheimlicher Musik durch die Halle. Ein Kind ist von der Lehrkraft als Vampir ausgewählt worden. Begegnen sich zwei Kinder, geben sie sich die Hand. Ist eines der beiden Kinder aber der Vampir, so stößt es nach dem Händedruck einen wilden Schrei aus und verwandelt damit das andere Kind auch in einen Vampir, so dass die Anzahl der Vampire immer größer wird. Treffen aber zwei Vampire aufeinander, sind sie wieder erlöst.

Erarbeitung II

Die Lehrkraft erinnert sich mit den Kindern noch einmal die in der vorangegangenen Stunde aufgestellten Regeln.

Ziehen und Schieben
Partner- oder mannschaftsweise ziehen oder schieben die Kinder ihre Gegner über eine vorher festgelegte Linie (z.B. Mittellinie).

Rückenschieben

Zwei Kinder sitzen Rücken an Rücken auf dem Boden in der Mitte einer ungefähr 4 – 6 Meter breiten Gasse, die von zwei Auslinien markiert wird. Beide versuchen, den anderen über dessen Auslinie zu schieben.

Gondoliere
Zwei Kinder bilden durch Handfassung eine Gondel. Ein drittes befindet sich in der Gondel. Der Fahrgast versucht nun gemeinsam mit seiner Gondel, Fahrgäste anderer Gondeln abzuschlagen.

Schatzbewachung
Die Klasse bildet vier oder sechs Mannschaften. Jeweils eine Mannschaft verteidigt einen Schatz, z.B. einen Medizinball, gegen eine angreifende Mannschaft, indem sie dicht und untergehakt um diesen Ball steht Die Angreifer versuchen mit fairen Mitteln, den Schatz zu rauben. Die Verteidiger dürfen nicht mit den Händen abwehren. 

4 bis 6 Medizinbälle

Reflexionsphase

Folgende Frage bieten sich (nach jedem Spiel) an:

„Worauf kam es bei diesem Spiel an?“

„Hängt der Ausgang des Spiels davon ab, wie stark jemand ist?“

„Haben sich alle an die Regeln gehalten?“ → „Warum nicht“

„Müssen wir etwas verändern, damit das Spiel für alle funktioniert?“

Abschluss

Die neuen Regeln werden auf dem Plakat festgehalten, anschließend wird das von den meisten Kindern gewählte Spiel noch einmal gespielt.

Ausblick auf weiteres Vorgehen

Die Lehrkraft berichtet, dass in der kommenden Stunde erstmals auch Kämpfe auf der Matte „ausgetragen“ werden.

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