Sicherheits- und Gesundheitsförderung

Wasserspringen

1.4 Weitere Aktivitäten Sicherheitsmaßnahmen beim Springen ins Wasser


Fachliche Voraussetzungen
Aufsicht
Ausstattung

Sicherheitsmaßnahmen beim Springen ins Wasser

  • Vor Beginn des Unterrichts muss die Lehrkraft die Sprunganlage auf ihre Betriebssicherheit überprüfen.
  • Wasserspringen ist nur dort zulässig, wo die Wasserfläche vom dafür zuständigen Badbetreiber für diesen Zweck freigegeben ist.
  • Beim Wasserspringen ist u. a. darauf zu achten, dass die jeweilige Absprung-fläche erst betreten werden darf, wenn die Wasserfläche im Sprungbereich frei ist.
  • Die Lehrkraft hat sicherzustellen, dass immer nur eine Schülerin oder ein Schüler das Sprungbrett oder die Absprungfläche betritt. Als Ausnahme von dieser Regel gelten nur  Partnersprünge vom Ein-Meter-Brett.
  • Bei der Übungsorganisation muss auf Folgendes geachtet werden:

            - kein seitliches Abspringen,

- keine gleichzeitigen Sprünge von unterschiedlichen Sprunghöhen,

- keine gleichzeitigen Startsprünge von den Längs- und Stirnseiten des Beckens,

- keine gleichzeitigen Startsprünge von beiden Seiten des Beckens,

- nach dem Sprung müssen die Schülerinnen und Schüler das Becken in der vorgegebenen Richtung zügig verlassen.

- Kopfwärtige Sprünge sind nur ab einer Wassertiefe von 1,80 m zulässig.

Sicherheitsmaßnahmen beim Tauchen

  • Beim Tauchen mit Maske und Schnorchel muss die Lehrkraft über Kenntnisse der theoretischen Grundlagen (inkl. Material- und Sicherheitskunde), Kenntnisse methodischer Vorgehensweisen (inkl. Demonstrationsfähigkeit), über praktische Erfahrungen im Tauchen mit Maske und Schnorchel verfügen und die Schülerinnen und Schüler über Sicherheitsmaßnahmen beim Tauchen (z.B. Druckausgleich, Vermeidung der Hyperventilation) aufklären.

Die Lehrkraft hat vor einer Tauchübung zu klären, ob Erkrankungen vorliegen, die die Tauchfähigkeit der Schülerin oder des Schülers beeinträchtigen (Selbsterklärung zum Gesundheitszustand).

  • Die Einzelbeaufsichtigung beim Tief- und Streckentauchen muss bis zum sicheren Erreichen des Beckenrandes der oder des Tauchenden erfolgen.
  • Die Tauchausrüstung muss in einem sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand sein und dem Stand der Technik entsprechen.
  • Schülerinnen und Schüler, die im Schulsport Sporttauchen mit Presslufttauchgerät betreiben, müssen eine Einverständniserklärung der Erziehungs-berechtigten vorlegen und beim Tauchen im Schwimmbad im Besitz des Deutschen Jugendschwimmabzeichens - Bronze sein bzw. beim Tauchen im Freigewässer im Besitz des Deutschen Jugendschwimmabzeichens - Silber sein.
  • Bei der Durchführung von Tauchgängen im Freiwasser oder in künstlichen Tauchanlagen müssen sowohl die Lehrkraft als auch die Schülerinnen und Schüler im Besitz einer gültigen Tauchtauglichkeitsbescheinigung sein.
  • Lehrkräfte, die mit Schülerinnen und Schülern im Schulsport Sporttauchen mit Presslufttauchgerät betreiben, müssen im Besitz der VDST-DOSB-Trainer C Breitensport Lizenz sein. Für das Tauchen im Freigewässer muss die VDST-CMAS-Tauchlehrer (TL1) Lizenz vorliegen.