Schulsportpraxis und Fortbildung

Zentrale Jahrestagung BiS 2015

Zentrale Jahrestagung BiS

28.09.2015 |

Thema und Inhalt der Workshops

1. Moderationstechniken (1) - Herr H. Melching

Zielsetzung: Durch effiziente Moderation zu zielführender Beratung. Mit Hilfe von Visualisierungstechniken und Moderationsformen sportfachliche Beratungskompetenz erweitern und vertiefen.

Schwerpunkte: Bedingungsfaktoren, Techniken und Methoden prozessorientierter Teamarbeit kennen lernen, erproben und diskutieren.

Fachliche Beratungsprozesse adressatenorientiert moderieren und zielgerichtet konzipieren. 

Information: Der Workshop ist nach dem Prinzip des eigenen Erprobens angelegt.

2. Moderationstechniken (2) - Frau R. Raeune / Herr U. Höpken

Von der Rollenklärung zur Aufgabenklärung

Entwicklung von Tagungsdesigns zur Gestaltung von prozessorientierten schulinternen Fortbildungsveranstaltungen:

  • Moderation und Kommunikationstechnik
  • Visualisierung und Bündelung von Arbeitsergebnissen

Workshop- und Trainingscharakter

3. Sport wichtig machen - Herr M. Pauwels

Der Stellenwert des Sportunterrichtes an Schulen  nimmt oft nicht die Position ein, die ihm eigentlich zukommen müsste.

In diesem Workshop sollen Möglichkeiten thematisiert  und erarbeitet werden,  um dem Sportunterricht an Schulen eine höhere Wertigkeit und Wertschätzung zu verschaffen und ihn „wichtig zu machen“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Überblick über mögliche verschiedene Ansatzpunkte im System Schule und arbeiten im Anschluss interessengeleitet individuelle Pläne aus.

4. Heidelberger Ballschule - Herr Dr. Ch. Kröger

Wie sollte die sportliche „Kinderstube“ von Ballspielanfängern aussehen? Welcher Einstieg weist den richtigen Weg zum Spielen-Können?

Ganz vereinfacht ausgedrückt, lernen Kinder in der Ballschule „Spiele zu lesen“ (taktische Grundkompetenzen) und „sensomotorisch zu schreiben“ (koordinative Leistungsvoraussetzungen, Technikbausteine). Die theoretischen Grundlagen für die Kennzeichnung der konkreten Ziele, Inhalte und Methoden wurden dabei aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen entnommen. Die „klassische“ Ballschule wendet sich an alle Spielneulinge und kann mit unterschiedlichen Zielperspektiven verknüpft werden: vom Abbau festgestellter Motorikdefizite bis hin zur Grundsteinlegung für spätere Ballkünstler. Heutzutage stellt sich die „Heidelberger“ Ballschule bezüglich der Zielgruppierung wesentlich breiter auf (spezielle Konzepte für das Vorschulalter bis hin zu „Elite“-Ballschule).

Die Teilnehmer an diesem Workshop erhalten einen Einblick in die drei unterschiedlichen Fähigkeitsbereiche der „klassischen“ Ballschule für alle Schulstufen.  

Link: Präsentation

5. Kompetenzorientierte Unterrichtsvorhaben - Frau Dr. A.-Ch. Roth   

"Kompetenzorientierung im Sportunterricht - Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung" 

Obwohl der Begriff Kompetenz im Kontext Schule in den letzten Jahren sehr viel Verwendung findet, sind die Vorstellungen davon, was unter Kompetenz zu verstehen ist, meist eher vage. Ziel dieses Workshops ist es, den Kompetenzbegriff zunächst allgemeinpädagogisch und fachspezifisch zu schärfen und daraus Konsequenzen für die Gestaltung des Sportunterrichts mit dem Schwerpunkt Unterrichtsplanung zu ziehen. Darauf aufbauend beginnen die Teilnehmer/innen anhand einer exemplarischen Kompetenzerwartung  ein Unterrichtsvorhaben zu planen. 

6. Kommunikation im Sportunterricht - Herr Dr. P. Klingen

Ziel, Inhalt, Verfahren

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen um wesentliche Gelingensbedingungen der Kommunikation im Sportunterricht und können im eigenen Unterricht das entsprechende Planungs- und Durchführungshandeln professionell betrachten und anlegen.

Sie können die Impulse und Anregungen auch in der Beobachtung und Besprechung von gesehenem Unterricht (z.B. von Kolleginnen, Kollegen, Referendaren, Praxissemester-Studierenden etc.) sowie in anderen Berufsrollen (Moderatoren, Fachberater) nutzbringend anwenden.

  • Das Lernen vorbereiten –Transparenz und guter Unterrichtseinstieg
  • Das Lernen auf den Weg bringen – Auf die Initiierungsphase kommt es an
  • Das Lernen begleiten und steuern – Lernsteuerung, Beratung und Feedback
  • Das Lernen auswerten – Von der Erfahrung zum Erkenntnisgewinn – das Unterrichtsgespräch bzw. die sog. „kognitiven Phasen des Sportunterrichts“
  • Bewegungslernzeit sichern und gleichzeitig differenziert genug erörtern und durchdenken – wie kann das gehen?
  • Den Kommunikationsrahmen nicht vernachlässigen sowie Hoch- und Tiefstatus in der Kommunikation gezielt nutzen.
  • Das Format und die Fülle der Inhaltsbezüge lassen nur ein darstellend-nachvollziehendes Verfahren zu.
  • Zur kognitiven und sozialen Aktivierung werden aber kurze Austausch-, Frage- und Erörterungsrunden eingebunden.
  • Die TN erhalten eine PDF-Version des Vortrags unmittelbar vor Beginn der Veranstaltung ausgeteilt.

Link: Impuls-Referat

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