So funktioniert´s

Auf dieser Seite gibt es 5 kurze Erklärungen zu den motorischen Grundfähigkeiten des Deutschen Sportabzeichens mit jeweils einem passenden Trainingsclip.


Ausdauer


Hier kommt es besonders auf das Durchhaltevermögen an. Im Bereich Ausdauer geht es darum, mit dem Deutschen Sportabzeichen seine persönlichen Grenzen auszutesten. Beim Laufen, Radfahren oder Walken über eine längere Strecke wird gemessen, wie lange man es schafft, den ganzen Körper in Bewegung zu halten. Das bedeutet im Vorfeld – Training, Training, Training. Ohne Vorbereitung geht es im Bereich Ausdauer nicht. Mit dem regelmäßigen Sport trainiert man ganz nebenbei sein gesamtes Herz-Kreislauf-System. Die populärsten Vorbilder für den Bereich Ausdauer sind wahrscheinlich die Marathonläufer. Sie schaffen 42,195 Kilometer am Stück.


Kraft


Vielen fällt beim Stichwort Krafttraining zuerst das Gewichtheben ein. Auch beim Deutschen Sportabzeichen sollen die Schülerinnen und Schüler nachweisen, dass sie Kraft haben, zum Beispiel beim Kugelstoßen, Medizinballwerfen oder beim Standweitsprung. Wie auch bei den anderen Disziplinen kann man sich aus einem Katalog von Vorschlägen die Übung aussuchen, die einem am meisten liegt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie gut man es schafft, Teile seines Körpers oder Gegenstände mit größtmöglicher Geschwindigkeit zu bewegen. Dabei steht allerdings die Überwindung des Widerstands im Vordergrund und nicht die Bewegungsgeschwindigkeit.


Schnelligkeit


Von 0 auf 100 – in diesem Bereich geht es darum, über eine kurze Distanz möglichst schnell zu sein. Dabei zählen Bewegungs- aber auch Reaktionsgeschwindigkeit. Zur Auswahl hat man zum Beispiel den Sprint über 30, 50 oder 100 Meter, 25-Meter-Schwimmen, 200-Meter-Radfahren oder eine Übung aus dem Bereich Gerätturnen.


Koordination


Anders als bei den anderen Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens steht hier bei den einzelnen Übungen die Technik im Zentrum. Hier sind Übungen gefragt, die einen ganzen Bewegungsablauf prüfen – wie zum Beispiel beim Hochsprung, Weitsprung oder beim Seilspringen. Der Anlauf muss genauso stimmen wie der Absprung oder die Abstimmung von Seildrehen und Springen.


Schwimmen


Seit über 100 Jahren gibt es das Deutsche Sportabzeichen schon und genauso lange ist das Schwimmen Pflicht. Es gibt allerdings viele verschiedene Möglichkeiten nachzuweisen, dass man schwimmen kann. Entweder legt man eine Prüfung im Bereich Ausdauer oder Schnelligkeit im Wasser ab oder man bringt den Nachweis über ein Schwimmabzeichen mit, das man schon früher gemacht hat. Diese Prüfung darf aber nicht länger als fünf Jahre her sein. Natürlich kann man auch direkt beim Sportabzeichen die entsprechende Prüfung machen: Wer unter 12 Jahre alt ist muss 50 Meter ohne Zeitlimit schwimmen, die Älteren dürfen für 200-Meter-Schwimmen am Stück nicht länger als 11 Minuten brauchen.

Für Kinder und Jugendlich gilt: Sie müssen nur beim allerersten Sportabzeichen den Nachweis zum Schwimmen vorlegen.

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Sportabzeichen für Erwachsene

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Sportabzeichen für Kinder und Jugendliche

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