Startseite Schule und Sportverein

Partner:
MFKJKS
LandesSportBund Nordrhein-Westfalen
Sportjugend NRW

Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung im Sport

Mit einem Sporthelfertag haben der Verbund aus Anne-Frank-Hauptschule, Theodor-Heuss-Realschule und Gymnasium Nepomucenum in Coesfeld auf die Möglichkeiten und Ziele des qualifizierten Einsatzes von Sporthelferinnen und Sporthelfern in der Schule hingewiesen. Ministerin Sommer verschaffte sich mit dem Besuch des Sporthelfertages am Donnerstag (08.11.2007) einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben, die Schülerinnen und Schüler in der Schule übernehmen. "Der Besuch hat mir noch einmal gezeigt wie wichtig es ist, Schülerinnen und Schülern frühzeitig die Chance zu geben, sich gezielt auf ein Engagement im Sport - in der Schule wie im Verein - vorzubereiten." zeigte sich die Schulministerin zufrieden mit dem Verlauf der intensiven Gespräche mit den Sporthelfern, den Schulleitungen und Schulträgern sowie den Ausbildungspartnern der Schulen.  Landessportbund und Schulministerium sehen in der Ausbildung zu Sporthelfern einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Entwicklung bewegungsfreudiger und sportfreundlicher Schulen in NRW.

Die Sporthelferausbildung wird in der Bezirksregierung Münster in Kooperation mit den Sportjugenden der Stadt- und Kreissportbünde durchgeführt und stellt einen Beitrag zur Förderung der Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen dar. NRW-Schulministerin Sommer und Dr. Klaus Balster von der Sportjugend NRW stellten bei ihrem Besuch in Coesfeld die Bedeutung und die Ziele der Qualifizierungsmaßnahme in den Vordergrund. Sommer: "Die Sporthelfer werden befähigt in der Schule bei verschiedenen Anlässen zu helfen und zu unterstützen. Sie gestalten Bewegungs- und Sportangebote der Schule mit und partizipieren so aktiv am Schulleben. Sie übernehmen in der Schule, im außerunterrichtlichen Sport und im Vereinssport Verantwortung." Das sieht Dr. Balster von der Sportjugend NRW genauso und ergänzt: "Wir fördern mit dieser Maßnahme gemeinsam eine langfristige und die Schulzeit überdauernde Bindung junger Menschen an den Sport. Und die Ausbildung zum Sporthelfer stellt vielfach den Einstieg für andere Qualifizierungsmaßnahmen des gemeinnützigen Sports dar."

Das schulische Angebot richtet sich an 13- bis 17-jährige Schülerinnen und Schüler. Die 35 bis 40 Stunden umfassende Ausbildung zielt zusätzlich darauf ab, das Schülermentorensystem in den NRW-Schulen im Verbund mit Streitschlichtern, Klassenpaten oder dem Schulsanitätsdienst zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler werden von Sportlehrkräften der Schulen und qualifizierten Ausbildern der Sportjugend auf ihren Einsatz als Sporthelfer vorbereitet. Eine Mitgliedschaft in einem Verein wird nicht vorausgesetzt.

Allein in den letzten vier Jahren wurden landesweit an über 240 Schulen 4300 Sporthelfer ausgebildet. Interessant für die Schülerinnen und Schüler: Die Qualifikation und die Tätigkeit als Sporthelfer kann auf einem Beiblatt zum Zeugnis vermerkt werden. Mehr..

Fotos: Rüdiger Zinsel.