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Sportwissenschaftliche Hilfen im Internet
Internetbeitrag für die Homepage des nordrhein-westfälischen Bildungsservers


PD Dr. Andreas Luh,
Fakultät für Sportwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
Die folgenden Ausführungen richten sich an Lehrerinnen und Lehrer wie Sportstudierende, die an sportwissenschaftlichen Informationen im weiteren Sinn interessiert sind und dabei das Internet zu Rate ziehen wollen. Thematisch geht es im Folgenden um eine Überblicksinformation bzw. um Internet-Informationsquellen:
- zu sportwissenschaftlichen Studienorten,Studiengängen und Berufsfeldern
- zu Möglichkeiten einer sportwissenschaftlichen Literatur-Recherche
- zu Möglichkeiten einer sportwissenschaftlichen Material-Recherche
- zu Recherchemöglichkeiten über sportliche und sportwissenschaftliche Institutionen
- zu sportwissenschaftlichen "mailing lists" und zur Verwendung von "e-mails"
- zur Zitierweise von Informationen aus dem Internet
Sportwissenschaftliche Studienorte, Studiengänge und Berufsfelder
Ein hervorragendes Eingangsportal zu diesem Themenfeld bietet die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs) ein Zusammenschluss der an sportwissenschaftlichen Einrichtungen in der BRD tätigen SportwissenschaftlerInnen (>http:www.dvs-sportwissenschaft.de<). Unter dieser Internetadresse ist der interne Link >Informationen/Adressen< eingerichtet, der Einführungsbeiträge "Zur Entwicklung der Sportwissenschaft" und über das "Fach Sportwissenschaft: Studium, Lehre, Forschung" enthält. Hier werden Eingangsinfos zu den unterschiedlichen sportwissenschaftlichen Studiengängen (Lehramt, Diplom, Magister, Bachelor) und zu deren Vertiefungsrichtungen (z. B. Prävention/Rehabilitation; Sportmanagement; Freizeit- und Gesundheitssport, Sportpublizistik u. a.) geboten.
Des Weiteren führen Internet-Links von der dvs-Homepage zu allen universitären sportwissenschaftlichen Hochschulen, Fakultäten und Instituten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, über die man detaillierte Auskünfte zu den unterschiedlichen Studien- und Berufsmöglichkeiten und die jeweiligen universitären Standorte erhalten kann. Über die dvs ist auch ein PDF-down-load der Liste aller sportwissenschaftlichen Hochschuleinrichtungen verfügbar:
>http://www.tu-darmstadt.de/dvs/download/1_3.pdf<
Zum SeitenanfangMöglichkeiten einer sportwissenschaftlichen Literatur-Recherche
Ein komplettes, alle sportwissenschaftlichen Teildisziplinen umfassendes, ständig aktualisiertes Bücherverzeichnis, eine Bibliographie der Sportwissenschaft, ist weder als Buch käuflich, noch online verfügbar.
Ein solches Medium wird allerdings als CD-ROM-Datenbank vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP) (>http://www.bisp.de/<), Köln, angeboten, trägt den Namen "SPOLIT" und enthält nahezu alle seit 1974 veröffentlichten sportwissenschaftlichen Monographien, Sammelbände, Sammelbandbeiträge, Fachzeitschriften-Aufsätze u.a. Eine umfassende Datenbank zu Lehrvideos, Lehr-CDs und anderen in Unterricht und Training einsetzbaren Medien liefert die CD-ROM "SPOMEDIA" des BISP. Über ein ausgefeiltes Deskriptoren-, d.h. Schlagwortverzeichnis, sind Literaturtitel und Medien zu allen sportwissenschaftlichen Themengebieten problemlos recherchierbar. Der Nachteil dieser jeweils im Frühjahr upgedateten Datenbanken ist, dass sie jedes Jahr neu erworben werden müssen und nicht online verfügbar sind. Jede sportwissenschaftliche Hochschuleinrichtung verfügt allerdings über diese umfassenden Recherchemedien, die dort auch von interessierten Lehrerinnen und Lehrern einsehbar sind.
Die CD-ROM-Datenbank "SPOWIS" wird vom Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig herausgegeben und enthält etwa 120.000 Dokumente, vor allem aus der ehemaligen DDR und dem osteuropäischen Raum. Da diese Datenbank seit 1995 abgeschlossen ist, ist sie inzwischen auch online verfügbar:
(>http://www.sport-iat.de/<). "SPOWIS" enthält vor allem trainingswissenschaftliche Literatur mit Hinweisen über den Standort des gesuchten Buches/der Zeitschrift.
In umfassender, wenn auch umständlicherer Form kann man sportwissenschaftliche deutsche und internationale Veröffentlichungen auch über den Internet-Katalog aller miteinander im Internet vernetzten Bibliotheken der Welt recherchieren: über die Digitale Bibliothek-NRW (>http://www.digibib-nrw.de/<). Hier kann man sich als Gast "einloggen" und in allen (inter)nationalen online-Bibliothekskatalogen mit Hilfe von Schlagwortverzeichnissen oder Autorennamen auf die Suche nach der erwünschten sportwissenschaftlichen Literatur machen.
Die Zentralbibliothek der Deutschen Sporthochschule Köln (>http://zb-sport.dshs-koeln.de/<) verfügt nahezu über den gesamten deutschsprachigen sportwissenschaftlichen Literaturbestand, so dass die online-Recherche in dieser Institution zu schnellen und umfassenden Ergebnissen führt. Von jeder Stadtteil-Bibliothek können die recherchierten Buchbestände gegen ein geringes Entgelt über Fernleihe in kurzer Zeit beschafft werden.
Zum SeitenanfangMöglichkeiten einer sportwissenschaftlichen Material-Recherche
Will man über das Internet nicht bloß die Titel von Büchern und Aufsätzen recherchieren, die dann in einem zweiten Schritt über Bibliotheken zu beschaffen sind, sondern will man die erwünschten Informationen direkt am Bildschirm einsehen oder ausdrucken, so bietet das Internet vielfältige Möglichkeiten der Materialrecherche. "Ganz gleich, was Du wissen willst, da sind Menschen im Netz, die das bereits wissen und die Dir gerne helfen wollen", lautet das Statement eines US-amerikanischen Internet-Experten (Hahn 1999), das zwar etwas zu euphorisch geraten ist, aber dennoch einen wahren Kern in sich trägt.
- Suchmaschinen
Alle Internet-Nutzer kennen und verwenden sog. Suchmaschinen, die es für den internationalen Internet-Bereich (z.B. Yahoo!, Lycos, Exite, Infoseek, Google!) und den nationalen, deutschen Internet-Bereich (z.B. Fireball oder Dino-online) gibt. Diese Suchmaschinen verfügen in der Regel über unterschiedliche Suchstrategien und damit über jeweils spezifische Vor- und Nachteile, die an den variierenden Suchergebnissen zu einem bestimmten Suchbegriff (z.B. "Krafttraining" bzw. "strength training") augenscheinlich werden. Dies einfach einmal auszuprobieren, ist hochinteressant.
- Meta-Suchmaschinen
Zunehmende Bedeutung gewinnen sog. intelligente Meta-Suchmaschinen, die mehrere Suchmaschinen gleichzeitig nach dem gewünschten Schlagwort durchsuchen. Eine bekannte internationale Meta-Suchmaschine ist z.B. "Vivismo", eine bekannte deutsche Meta-Suchmaschine "MetaGer". Eine Link-Zusammenstellung der wichtigsten Such- und Meta-Suchmaschinen findet sich auf der Homepage der Ruhr-Universität Bochum
>http://www.ruhr-uni-bochum.de/DieSuchen.html - Suchmaschinen< oder unter:
>http://www.searchenginecolossus.com/<.
Das Problem bei dieser Form der sportwissenschaftlichen Materialrecherche ist - abhängig zudem von der Art und der Technik der Schlagworteingabe des Nutzers - die Überflutung mit häufig kommerziellen, inhaltlich unbefriedigenden Suchergebnissen. Gibt man in internationalen Suchmaschinen z.B. den Suchbegriff "strength training" oder in deutschen Suchmaschinen den Suchbegriff "Krafttraining" ein, so erhält man zehntausende bis hunderttausende von Treffergebnissen unterschiedlicher Inhalte und Informationsqualitäten.
Sportwissenschaftlichen Internetadressen
- Datenbank
SPONET (>http://www.sponet.de/<) zur Verfügung, die vor allem auf trainingswissenschaftliche, biomechanische und sportmedizinische Bereiche hin ausgerichtet ist. Ein Team von Fachleuten recherchiert und aktualisiert inhaltsreiche, sportwissenschaftlich fundierte Internetquellen in der ganzen Welt, die nach einem einsehbaren und nachvollziehbaren System von Schlagworten geordnet sind. Gibt man z.B. das Schlagwort Badminton ein, so werden 35 inhaltlich ergiebige und fundierte Internet-Quellen zu schlagtechnischen, trainingsmethodischen, biomechanischen, sportmedizinischen und medialen Aspekten des Badminton ausgegeben (Recherche am 4. März 2002),- und nicht hunderte von kommerziellen Homepages von Badminton-Centern, Schlägerherstellern und Badmintongeschäften. Die aufgelisteten Internetadressen sind zudem inhaltlich kommentiert und nach Anspruchslevel geordnet.
Eine umfassende Informationsmöglichkeit innerhalb des (sport)medizinischen Bereiches bietet z.B. die U.S. National Library of Medicine mit ihrer Medline-Datenbank (>http://www.nlm.nih.gov/<) oder in Deutschland z.B. das Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen (>http://www.sportkrankenhaus.de/<) mit hervorragenden online-Informationen über Sportverletzungen und ihre Behandlung.
Die gesellschafts- und geisteswissenschaftlichen sportwissenschaftlichen Teilgebiete hinken dieser Entwicklung dagegen hinterher. In Deutschland haben z.B. der Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Hamburg mit seinen Sportgeschichtlichen Informationen im Internet (>http://www.rrz.uni-hamburg.de/sport/infodoc/sportgeschichte/ebene2_sportgeschichte.html<) und auch die Fakultät für Sportwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum erste sporthistorische Rechercheplattformen (>http://sposerver.sportdekanat.ruhr-uni-bochum.de/spogeschichte/<) ins Internet gestellt, die zu sporthistorischen Quellendokumentationen, Sportmuseen, Archiven und anderen sporthistorischen Institutionen führen.
- Sportwissenschaftliche Zeitschriften im Volltext im Internet
Eine wachsende Zahl von internationalen und nationalen sportwissenschaftlichen Zeitschriften stellt ihre häufig vierteljährlichen Ausgaben nicht nur über ein Abo in Papierversion, sondern auch online zur Verfügung. Insbesondere von Universitäten, die entsprechende Zeitschriften abonniert haben, kann man kostenlos auf die Mehrzahl dieser online-Ausgaben zugreifen. Ein Ampelsystem von grünen, gelben und roten Punkten erläutert die entsprechenden Zugriffsrechte je nachdem von welchem Server aus man sich einwählt:
>http://www.bibliothek.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?bibid=RUBO<
- Nationale sportwissenschaftliche Internet-Netzwerke
Zudem ist man gerade in nahezu allen Industrieländern dabei, nationale sportwissenschaftliche Internet-Netzwerke aufzubauen, die im Moment noch viele thematische Lücken aufweisen, von denen man in Zukunft aber immer effektiver in den Bereich von Sport und Sportwissenschaft vorstoßen wird. Australien geht hier beispielgebend voran (>http://www.ausport.gov.au/<), die entsprechenden deutschen Homepages sind momentan in einer Phase des Neuaufbaus bzw. des Ausbaus (>http://www.sportwissenschaft.de/<; >http://www.sport.de/<;
http://www.dvs-sportwissenschaft.de/).
- Sportartspezifische nationale und internationale Netzwerke
Des Weiteren entstehen immer differenziertere sportartspezifische nationale und internationale Netzwerke. Exemplarisch aufgeführt seien:
>http://www.badminton.de/<;>http://www.vball.net/<;>http://www.tennisserver.com/<
Zum SeitenanfangRecherchemöglichkeiten über sportliche und sportwissenschaftliche Institutionen
Weitreichende Informationsmöglichkeiten bieten auch die Homepages maßgebender sportlicher und sportwissenschaftlicher Institutionen im Internet und ihre weiterführenden Linksammlungen zu den von ihnen repräsentierten Bereichen von Sport und Sportwissenschaft.
Als Rechercheplattform hervorzuheben ist hier die entsprechende Linksammlung der Deutschen Sporthochschule Köln >http://zb-sport.dshs-koeln.de/SportimInternet.htm<. Zu nennen sind zudem der Deutsche Sportbund, die Landessportbünde, die Sportfachverbände und ihre unterschiedlichen regionalen Untergliederungen bis hinunter auf die Vereins- und Stadtsportbund-Ebene (zu erreichen über: http://www.dsb.de/), das NOK Deutschland (>http://www.nok.de/<) u.a.
Von hier aus lassen sich ohne Probleme z.B. auch die Internetadressen der Olympiastützpunkte, der Trainerakademie des DSB in Köln, das Bundesinstitut für Sportwissenschaft, die Stiftung Deutsche Sporthilfe, der Deutsche Sportlehrerverband, die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft mit ihren Untersektionen u.v.a. erreichen.
Nützliche Hilfen können zudem die Sportdatenbanken der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF und der privaten Fernsehsender wie SAT 1, Eurosport oder DSF sein.
Auf internationaler Ebene hervorzuheben sind z.B. die umfassenden Datenbanken des IOC (>http://www.olympic.org/<), des Sport Information Resource Centre (SIRC) in Kanada (>http://www.sportquest.com/<) und die Virtual Library of Sport (>http://www.sportsvl.com/<) für den angelsächsischen Sportbereich.
Zum SeitenanfangZur Verwendung von "e-mails" und sportwissenschaftlichen "mailing-lists"
Alle aufgeführten sportwissenschaftlichen und sportlichen Einrichtungen geben auf ihren Homepages ihre "e-mail"-Adressen an. Interessenten mit ganz spezifischen Anfragewünschen haben hier die Möglichkeit, einen direkten Kontakt zu der entsprechenden Institution oder Person herzustellen.
"Mailing-lists" sind auch im Bereich der Sportwissenschaft von wachsender Bedeutung. "Mailing-lists" existieren für den sportwissenschaftlichen Bereich insgesamt, für Teildisziplinen der Sportwissenschaft, wie z. B. die Sportmedizin, und für einzelne Sportarten. Was überhaupt ist eine "mailing-list"?
Eine "mailing-list" ist ein automatischer Verteiler für elektronische Post. Ein Internet-User meldet sich per "e-mail" bei dem Webmaster/Listenverwalter der gewünschten Liste an, um dort Mitglied zu werden. Will ein eingetragener Listen-User dann eine "e-mail" an alle Listenmitglieder per Mausklick verteilen, schickt er seine "e-mail" an die Versandadresse der "mailing-list", von wo aus sie automatisch weiterverteilt wird.
"SPORTWISS" heißt z.B. die "mailing-list" für den Bereich der deutschen Sportwissenschaft. Ihre Versandadresse ist >SPORTWISS@ruhr-uni-bochum.de<, ihre Verwaltungsadresse lautet >SPORTWISS-request@ruhr-uni-bochum.de<. Zum Anmelden schickt man einfach den Text "subscribe" an die Verwaltungsadresse, zum Abmelden verwendet man den Text "unsubscribe".
Solche "mailing-lists" sind ausgesprochen nützlich und effektiv für einen vielfältigen Informationsaustausch eines interessierten und fachkundigen Adressatenkreises. In der Regel geht es hierbei um Tagungseinladungen, Kongressinfos, Stellenausschreibungen, Infos zu neuerer Literatur, um die Diskussion von aktuellen Problemen und Forschungsvorhaben, Anfragen bei einer konkreten Fragestellung, zu der man Hilfe benötigt, u.a.
Eine umfassende Liste von sportwissenschaftlichen "mailing-lists" und genauere Informationen zu ihrer Verwendung finden sich in der Veröffentlichung von Michael Brach (s. Literaturliste), die auch als pdf-Dokument online über die Internetadresse der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (>http:www.dvs-sportwissenschaft.de<) unter dem internen Link >dvs-informationen< einsehbar ist.
Zum SeitenanfangDie Zitierweise von Informationen aus dem Internet
Nach den wissenschaftlichen Standards, die für sportwissenschaftliche Veröffentlichungen ebenso wie für umfangreichere Referate in einem Oberstufenkurs gelten sollten, sind alle Aussagen eines Autors, die aus anderen Quellen (Monographien, Aufsätzen, Zeitschriften, Umfragen, Interviews u. a.) übernommen werden, durch den Herkunftsort der jeweiligen Information zu belegen. Diese Maßgabe gilt natürlich auch für Internetquellen, die bei aktuellen Themenstellungen, beispielsweise zu den Olympischen Spielen in Sydney oder Salt Lake City, eine immer größere Bedeutung einnehmen.
Grundsätzlich sollten für schriftliche Ausarbeitungen nur Informationen aus Internet-Homepages von seriösen Institutionen herangezogen werden. Aber dennoch - der Inhalt von Homepages im Internet ändert sich häufig von Woche zu Woche, und manche "online-Info" verschwindet nach einiger Zeit gänzlich aus dem "Web". Ein genauer Recherche-Beleg ist deshalb umso wichtiger. Ein solcher Beleg sollte im Literatur- und Internet-Quellenverzeichnis ähnlich gestaltet werden, wie man es von klassischen, auf Papier gedruckten Veröffentlichungen gewohnt ist:
>Verfasser der Homepage (ist übrigens immer oben links am Bildschirmrand aufzufinden)< >Titel der Homepage (wenn angegeben)< >Internetadresse (ohne Zeilenumbruch am Seitenrand) >Datum des letzten updates der Homepage (wenn angegeben)< >Datum der Internetrecherche des Users<
Beispiel: Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen (Hrsg.): Wegweiser, Krankenhaus für Sportverletzte Hellersen. >http://www.sportkrankenhaus.de< Update vom 5. März 2002. Recherche vom 6. März 2002.
Handelt es sich bei einer Internetinformation gar um eine maßgebende Schlüsselquelle für den Argumentationsgang der anzufertigenden schriftlichen Arbeit oder um ein zentrales Primärquellen-Dokument, so sollte die entsprechende Internetseite in ausgedruckter Form in einem Anhang der Hausarbeit beigefügt werden.
Schlussanmerkung: In allen angesprochenen Recherche-Bereichen ist eine sich weiter beschleunigende Entwicklung zu beobachten, so dass der Versuch, eine aktuelle, schriftlich fixierte Übersichtsinformation zu verfassen, an seine Grenzen stößt. Die von Fachleuten gepflegten und ständig aktualisierten Homepages sportwissenschaftlicher (Hochschul-) Einrichtungen sind deshalb die maßgebenden Anlaufstationen, um in das sportwissenschaftliche World-Wide-Web vorzustoßen.
Der Autor des vorliegenden Beitrages ist für Anregungen, Ergänzungen und Korrekturen seiner Ausführungen dankbar!
mailto:Andreas.Luh@ruhr-uni-bochum.de
Zum SeitenanfangLiteraturhinweise
Bartonietz, Klaus: Sport weltweit: Resource und Medium Internet. In: Leistungssport 5/99, 4-12.
Brach, Michael: SPORTWISS und andere Mailing-Listen für die Sportwissenschaft. In: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (Hrsg.): dvs-Informationen 13 (1998), H. 4, 31-34.
Daugs, Reinhard/Igel, Christoph: "Information Technologies in European Sport and Sport Science - das europäische Modellprojekt ITES. In: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (Hrsg.): dvs-Informationen 16 (2001), H. 1, 19-26.
Theis, Reiner/Mäncher, Christian: Die Webseiten der Institute für Sportwissenschaft - Analysen und Empfehlungen. In: Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (Hrsg.): dvs-Informationen 16 (2001), H. 1, 11-18.
Anmerkung zu den Literaturhinweisen aus den dvs-Informationen:
Über die dvs (>http:www.dvs-sportwissenschaft.de<) sind diese Beiträge unter dem internen Link >dvs-informationen< auch online im Volltext einsehbar!
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