Sicherheits- und Gesundheitsförderung
Schulmilch soll wieder attraktiver werden
Milch und Milcherzeugnisse gelten aufgrund ihres Gehaltes an Calcium, Vitamin B 2, Protein, Jod und Zink insbesondere für Kinder und Jugendliche als unerlässlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung. Weil auch für die Landeregierung ein gesundes und reichhaltiges Frühstück höchste Priorität hat, sollen 600 nordrhein-westfälische Grundschulen der Frage nachgehen, wie erreicht werden kann, dass in Schulen und Kindertagesstätten wieder mehr Milch getrunken wird.
Diese Schulen nehmen seit Januar 2008 an dem gemeinsamen „Modellvorhaben Schulmilch“ der Bundes- und Landesregierung teil, das von Bundesernährungsminister Horst Seehofer, NRW-Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg und Schulministerin Barbara Sommer vorgestellt wurde. Bei dem zweijährigen Projekt werden Einflussfaktoren auf den Schulmilchverbrauch wissenschaftlich untersucht. Erste Ergebnisse werden Anfang 2010 erwartet.
Da unter anderem der Preis der Schulmilcherzeugnisse als Einflussfaktor untersucht werden soll, erhalten die teilnehmenden Schulen während der Laufzeit des Modellvorhabens Schulmilcherzeugnisse zu deutlich vergünstigten Bedingungen bis hin zur kostenlose Abgabe.
Die Grundschulen konnten sich nicht für die Teilnahme bewerben. Sie wurden von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel ausgesucht. Damit auch nicht am Projekt teilnehmende Grundschulen ihren Schülerinnen und Schülern ein gesundes Milchfrühstück anbieten können, denken die Initiatoren des Projekts bereits über zusätzliche Anreizsysteme nach.
Informationen des Schulmilchanbieters Campina:
für Eltern
für Schülerinnen und Schüler




