Sicherheits- und Gesundheitsförderung

Partner:
Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen
BKK Landesverband NORDWEST

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Praxishilfen – Modelle guter Praxis

SCHULLEBEN

Thema, Kurzbeschreibung
BILD

01. Balance halten

Das Projekt „Balance halten” hat das Ziel

  • die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln, bzw. zu fördern,
  • mit Hilfe der Selbsterfahrung Möglichkeiten der eigenen Konfliktbewältigung aufzuzeigen,
  • Anstöße zu geben das Selbstvertrauen zu stärken,
  • die Erfahrung zu ermöglichen in der Gruppe Verantwortung zu spüren für sich und andere und auch Hilfen anzunehmen,
  • das Erfahren der eigenen Grenzen zu erleben und sie zu akzeptieren

02. Ernährung und Bewegung - 5 am Tag

Die Schülerinnen und Schüler sollen beim eigenen Bewegungs- und Ernährungsverhalten erfahren, dass die Verbindung von regelmäßigem gesundem Essen mit physischer und psychischer Entspannung die Chancen im Berufs- und Schulalltag verbessert und fördert. Zugleich sollen die Schülerinnen und Schüler als Experten fungieren und somit die positive Erfahrung von Multiplikatoren kennen lernen und im Team Verantwortung übernehmen.

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03. Ganzheitliche Gesundheitsförderung

Während der Vorbereitung der Projektwoche wurden Möglichkeiten und Themen rund um das Thema Schulgesundheit gesucht.
Die Schüler der Schule wurden in 11 Gruppen eingeteilt und durchliefen während dieser Woche alle angebotenen Projekte.

04. Konfliktbewältigung (Rücksicht macht Schule)

Die Schülerinnen und Schüler sollen durch dieses Projekt lernen:

  • ihr leider oftmals schon in Fleisch und Blut übergegangenes Verhalten von Provokation - Eskalation - Gewalt in Konfliktsituationen neu zu bewerten
  • und erfahren, dass es immer besser ist, einen Streit im Frühstadium zu entschärfen und zu beenden.
  • dass dieses erfahrungsgemäß mehr Mut und Selbstsicherheit erfordert, als sich auf den Konflikt mit körperlicher Gewalt einzulassen.

05. Konfliktbewältigung (Selbstbehauptung)

Es geht in diesem Projekt darum, das Bewusstsein der Schüler/innen, aber auch der Kolleg/innen und der Eltern für die Verantwortung für sich selbst und gegenüber anderen zu verstärken.

06. Konfliktbewältigung (Streitschlichterausbildung)

Kernpunkt unserer Ausbildung von SchülerInnen zum Streitschlichter war neben den üblichen Inhalten die Einbeziehung von erlebnispädagogischen Elementen. Durch das Erfahren von Konflikt- und Grenzsituationen sollten die Jugendlichen eine nachhaltigere Wirkung spüren als durch das rein kognitive Lernen. Soziale Verantwortung, Vertrauen und Engagement wurden so erfahren und die Übertragung in die Alltagswelt erleichtert.

07. Kooperation Grundschule / Berufskolleg

Oberstufenschüler der Bildungsakademien der Diätassistenz, Ergotherapie und Physiotherapie arbeiten aus ihrer jeweiligen Perspektive mit einer vierten Klasse der St. Andreas Grundschule in Velmede. Hierzu gab es eine theoretische Vorbereitungs- und Planungsphase (Beginn September 2002), eine Durchführunsphase (21.11.02) und Reflektions-/Dokumentationsphase (bis zum 20.12.02).

08. Mädchenfußball und Gesundheitsförderung

Bei der Vermittlung von Fußballspielen ist aus gesundheitspädagogischer Sicht zu berücksichtigen, dass Schülerinnen und Schüler lernen sollten:

  • erstens für gesundheitsbezogene Fragen sensibel zu sein und ihrer Gesundheit nicht zu schaden (z.B. durch gezielte Maßnahmen der Unfallprävention),
  • zweitens gesundheitsrelevante Probleme aus Einsicht und Erfahrung zunehmend selbstständig zu bewältigen (z.B. in einem Unterrichtsvorhaben zum Thema "Foulspiel vs. Fairplay"),
  • drittens gesundheitsdienliche Initiativen im Rahmen schulischen Lernens und Lebens aktiv zu unterstützen (z.B. bei Projekten oder einem Turnier ggf. auch mal ohne Bratwurst und Bier).
You play like a Girl

09. Projektwoche "Gesund und fit"

Im Rahmen einer Projektwoche, in der 22 Teilprojekte im Vor- und Nachmittagsunterricht durchgeführt wurden, sollten die positiven Auswirkungen gesundheitsfördernden Arbeitens auf die praktische Gestaltung des Unterrichts und das Schulleben verdeutlicht werden. Die Projektergebnisse wurden anschließend im Klassenverband, in der Schülerzeitung und im Rahmen eines Schulfestes präsentiert. Einzelne Projekte wurden als Arbeitsgemeinschaften in das Schulleben integriert.

10. Rückenschule und Rückentraining

Ausgehend von drastischen Zunahmen bei degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule einerseits und der Bewegungsarmut der Kinder und Jugendlichen als eine vermutete Hauptursache andererseits, erscheint es sinnvoll, den Raum Schule zum Gegensteuern zu nutzen.

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11. Schul-Erlebnis-Räume an der Maria-Sibylla-Merian-Realschule Borken

200 qm Asphaltfläche wurden durch Eltern-Lehrer-Schülerengagement in eine Rindenmulchfläche umgewandelt. In dieser Rindenmulchfläche wurden verschiedene Klettergeräte aufgestellt.
Auf einer der ungenutzten Rasenflächen wurde eine 15 m lange freistehende Kletterwand errichtet und und von SchülerInnen gestaltet. An dieser Wand wird in ca. 50 cm Höhe auf drei verschiedenen Routen unterschiedlicher Schwierigkeit entlanggeklettert. Auf der anderen ungenutzten Rasenfläche wurden eine Torwand und ein einfaches Volleyballfeld errichtet. Eine ungenutzte Nische wurde zu einem grünen Freiluftklassenzimmer umgestaltet, das in den großen Pausen als Ruhezone und Rückzugsmöglichkeit genutzt wird.

12. Schulumgestaltung an der Realschule Jöllenbeck

Das Projekt sollte Anreize zur bewegungsintensiveren Pausengestaltung geben. Dies wurde durch die Schaffung von ErlebnisRäumen durch die Arbeitsgemeinschaft "Schulgarten" und unter Mithilfe von Lehrerinnen und Lehrern und Eltern erreicht. Teil dieser Bemühungen war der Bau einer Boulderwand auf dem Schulhof.

13. Vitalisierung und Rhythmisierung
"Wach Werden – ein Bewegungsprogramm"

Dieses Bewegungsprogramm liefert einen Beitrag zur Gesundheitsförderung in Schule und Schulsport. Es soll eine konkrete Anregung zum Baustein "Bewegung" bieten (Bewegungsförderung, Spiel und Sport in der Schule). Im Zentrum meines Beitrags steht die Frage, wie Bewegung den Schulalltag lebendiger und gesünder machen kann.

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