Sicherheits- und Gesundheitsförderung

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Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen
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Leistungsbewertung im Fach Sport / Gesundheitsförderung

In den vorangegangenen Unterrichtsvorhaben ist der Bereich der Benotung bzw. Beurteilung erbrachter Leistungen bewusst ausgespart bzw. nur tendenziell angesprochen worden. Die Autoren haben sich darauf geeinigt, in diesem abschließenden Teil Hinweise auf die Zensurenfindung zu geben.

Die Ausführungen zur Beurteilung von Leistungen erfolgt in enger Anlehnung an den Entwurf des Lehrplanes vom 9.8.2000. Wie in den anderen Fächern des Bildungsganges ohne Klausuren erfolgen die Lernerfolgsüberprüfungen im Beurteilungsbereich „Sonstige Mitarbeit”. Dazu gehören alle Leistungen, die ein Schüler bzw. eine Schülerin im Unterricht erbringt. Diese Leistungen finden ihren Ausdruck in sportmotorischen Aktivitäten und in weiteren fachlichen Beiträgen.

Wesentliche Aufgabe und Sinn der Leistungsbeurteilung ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Rückmeldung und Orientierung zu geben, in welchem Maß bzw. in welcher Qualität sie die gesetzten Ziele erreicht haben und was sie dazu beigetragen haben, um diese Ziele zu erreichen.

Damit rückt die Orientierung des Lehrplans auf Kompetenzentwicklung in das Blickfeld und wirkt sich grundlegend darauf aus, wie Leistungen erfasst und bewertet werden können. Die vielfältigen Möglichkeiten der Lernerfolgsüberprüfung müssen in engem Zusammenhang mit der Unterrichtsplanung mitbedacht werden. Es muss deutlich werden, durch welches Verhalten von Schülerinnen und Schüler die angestrebte Kompetenzentwicklung zum Ausdruck kommt und in welchen Handlungssituationen diese im Unterrichtsverlauf oder als Ergebnis beobachtbar sind und sich qualitativ erfassen lassen. Kompetenzentwicklung ist prozessorientiert.

Die Unterrichtsziele oder Themen lassen sich häufig weder punktuell in Form von sportmotorischen Tests oder Demonstrationen erfassen, noch direkt beobachten oder messen. Daher ist es wichtig, die ergebnisbezogenen Leistungsnoten um prozessorientierte Bewertungsmaßstäbe zu ergänzen. Zugleich lassen beinahe alle unterrichtlichen Aktivitäten der Schülerinnen und Schüler Rückschlüsse auf ihre Beteiligung in Bezug auf die Aufgabenstellung zu. Dazu zählen im besonderen:

  • Bewegungskönnen zeigen und aufgabengerecht in definierten Handlungssituationen einbringen
  • Aufgabenstellungen annehmen und sich auf Unterrichtssituationen einlassen
  • Beiträge zu Analyse, Planung und Gestaltung von Unterrichtsphasen und -situationen leisten
  • Beteiligung am Unterrichtsgespräch, am Austausch von Erfahrungen, Kenntnissen und Einsichten.

Die nachfolgende Übersicht zeigt, wie die Prozess-Bewertung in die gängige Notengebung übertragen werden kann. Die Prozessbewertung orientiert sich bewusst an Formulierungen, mittels derer in Arbeitszeugnissen die Qualität von Leitungen über einen definierten Zeitraum beschrieben und bewertet werden.

Die Fachkonferenz stimmt die Auswahl geeigneter und dem Bildungsgang angemessener Instrumente und Verfahren zur Notenfindung und die Gewichtung der Bewertungsmerkmale untereinander ab.

Prozess-Bewertung Note Ergebnis-Bewertung
Sehr bzw. stets initiativ/aktiv/konstruktiv 1 Sehr gut
Initiativ/aktiv/konstruktiv 2 Gut
Im Ganzen aktiv/konstruktiv 3 Befriedigend
Wenig aktiv/konstruktiv 4 Ausreichend
Überwiegend passiv/nicht konstruktiv 5 Mangelhaft
Verweigert sich/destruktiv 6 Ungenügend

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