Sicherheits- und Gesundheitsförderung

Partner:
Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen
BKK Landesverband NORDWEST

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Abenteuer- und Erlebnissituationen

1. Bezugspunkte des Unterrichtsvorhabens

Stundenthema:
"NO TEAM NO FUN"- Wettkampf
Durchführen und Reflektieren eines Abenteuer-Parcours mit komplexen kooperativen Aufgabenstellungen
Unterrichtsvorhaben:
Teamfähigkeit durch Abenteuer- und Erlebnissportsituationen verbessern
Kompetenzbereich:
Miteinander kommunizieren, im Team arbeiten und aufgabenbezogen kooperieren (KB 6) und im Alltag und Beruf für sich und andere Verantwortung übernehmen (KB 4)
Berufskolleg:
Fritz-Henßler-Berufskolleg
Sportlehrkraft:
Simone Kraemer
Moderator:
Dr. Christian Bommert
Klasse:
Schilder- und Lichtreklamehersteller (Werbetechniker), 2. Lehrjahr

1. Bezugspunkte des Unterrichtsvorhabens

Berufsbezug / Bildungsgangsbezug:

  • Alle Schüler befinden sich in der Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller und besitzen genaue Vorstellungen über berufs-spezifische Anforderungen.
  • Das Ausbildungsberufsbild ist unter anderem geprägt durch:
    • Kundenberatung
    • Arbeitsplanung und -organisation
    • Herstellen von Beschriftungen
    • Herstellen von Werbeanlagen und Messeständen
    • Montieren, Warten und Demontieren von Werbeanlagen
      (aus: Verordnung über die Berufsausbildung zum, Bonn 1999)
  • Folgende Arbeitsabläufe verlangen z.B. eine gute, ökonomische Zusammenarbeit und Kommunikation der Mitarbeiter:
    • Ausführen aufwendiger Arbeiten wie das Montieren großformatiger
      Werbeschilder oder das Aufziehen großflächiger Folien und Schriftzüge
    • Aufteilen eines komplexen Arbeitsauftrages in Teilarbeiten (z.B.
      zuschneiden, verkleben und beschriften einer Acrylglashaube)
    • Finden kreativer Lösungen für die Bearbeitung komplizierter Aufträge wie
      z.B. das Beschriften eines Autos oder Transporters
    • kundengerechte Bewältigung von Terminarbeiten auch unter Zeitdruck
  • Die Ausbildungsziele des Schilder- und Lichtreklameherstellers erfordern es, den Unterricht so auszurichten, dass die Schüler zu selbstständigem Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeitsaufgaben auch im Team befähigt werden, um so auf berufliche Anforderungen und Belastungen angemessen reagieren zu können.
  • Ein wesentliches Ziel der Richtlinien und des Bildungsganges ist die Entwicklung und Förderung von Handlungskompetenz als wichtige Schlüsselqualifikation für die aktive Gestaltung der Lebens- und Arbeitswelt, d.h. die Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen, in beruflichen und privaten Situationen sachgerecht und sozialverantwortlich zu handeln.
    (aus: Lehrplan zur Erprobung für den Ausbildungsberuf Schilder- und Lichtreklamehersteller, NRW 1999)
  • Die Lernpläne des Bildungsganges unterstützen die Kooperation des Faches Sport/Gesundheitsförderung mit dem berufsbezogenen Lernbereich, da mit den besonderen Möglichkeiten des Faches Sport eine umfassende berufliche Handlungsfähigkeit gefördert werden kann.

Rahmenbedingungen:

  • Die Lerngruppe hat bereits erste Erfahrungen in einer Unterrichtsreihe zum Abenteuer- und Erlebnissport gesammelt, in der Aspekte wie "etwas wagen und verantworten" und "sich gegenseitig vertrauen" behandelt wurden.
  • Eine generelle Kooperationsfähigkeit ist in der Klasse vorhanden, sollte aber gerade im Hinblick auf eine umfassende berufliche Handlungs-kompetenz weiterhin gezielt gefördert werden.

2. Das Unterrichtsvorhaben im Überblick

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