Sicherheits- und Gesundheitsförderung

Partner:
Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen
BKK Landesverband NORDWEST

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Motivation - Umgang mit Führungskräften

I. Zur Entstehung des Unterrichtsprojektes:

Hard Work oder Life ist too short……

Dieser Text ist weder Lehrprobe noch wissenschaftlich und schon gar kein Kochrezept! Er möchte zur Reflexion über Vermittelbarkeit von soft skills anregen.

In der diesjährigen Unterstufe unterrichtete ich sowohl Betriebs- und Wirtschaftslehre als auch Gesundheitserziehung/Sport. Während der Einführung in die Lernsituation "Planung und Gestaltung des Arbeitsplatzes" stellte sich heraus, dass die Auszubildenden sich nur im Einzelfall physisch belastet fühlten. Die häufigen und heftigen Klagen über psychische Belastungen am Arbeitsplatz, die bitteren Beschwerden über das Verhalten der Vorgesetzten und Mitarbeiter veranlassten mich, in dieser Klasse Strategien der Vorgesetzten zur Motivierung der Mitarbeiter und Selbst-Motivationsstrategien zum Thema zu machen.

"Leistungsanreize schafften! Aber wie?!?" ist ein Problem, das in vieler Hinsicht Diskussionen auslöste. Jens-Peter Halden zitiert im "Deutschen Gartenbau" eine Untersuchung der Deutschen Gesellschaft für Qualität und des Mainzer Marktforscher Forums. Die Zahlen sind bedrohlich: auf über 90 Mrd. Euro (!) schätzt er den Verlust deutscher Unternehmen durch unmotivierte Mitarbeiter. Nahezu jeder 5. Mitarbeiter hat innerlich gekündigt, arbeitet möglichst wenig und interessiert sich weder für die eigene Arbeit noch für die Mitarbeiter. Weitere 70 % leisten Dienst nach Vorschrift. Gerade 12 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhalten sich dem Betrieb gegenüber loyal.

Wie können wir unter diesen Bedingungen Engagement der Jugendlichen für den Betrieb, die Mitarbeiter und das berufliche Umfeld erwarten?

Wir, die Auszubildenden der Gä U1P und ich, haben versucht, die Motivierungsstrategien der Vorgesetzten und die Motivationsstrategien der Auszubildenden zu erforschen.

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