| Aufgaben/Inhalte |
Kommentar |
Mut-
und Wagnisspiele, z. B.
-
Medizinballgehen,
-
Bankschaukel
(zwei umgedrehte Langbänke), mit Platzwechsel, mit Bällen u.
a. in den Armen,
-
Fall vom Kasten
mit gestrecktem Körper in die Gasse der Mitschülerinnen/Mitschüler,
die die Arme miteinander verschränkt haben.
-
Bewegliche Weichbodenmatte,
die sich auf Gymnastikbällen befindet,
-
Niedersprung
vom emporgezogenen Trapez bzw. von Ringen auf Weichbodenmatte
-
Überquerung eines
zwischen den Tauen befestigten Seils " Turmbau aus Kästen
zum
Kopf der Seite
|
Langsame
Steigerung der Schwierigkeit
Spannungsaufbau
(bei gemischtgeschlechtlichen Gruppen empfiehlt es sich reine Mädchen-
bzw. Jungengruppen zu bilden)Schulung des Gleichgewichts und nicht
das Herunterbefördern ist das Ziel Jede/r Hochgezogene entscheidet
Zeitpunkt des Niedersprungs selbst
Einstiegshilfe mit
Kasten, Ausstiegspunkt ist Weichbodenmatte
Wichtig ist hier, dass der Turmbauer durch eine andere Person durch
ein Seil gesichert ist.
Wichtig ist, die Strecke so lang zu wählen, dass sich die gesamte
Gruppe auf den Kästen befinden muss. Absprachen über Lösungsmöglichkeiten
sind nötig.
|
Klettern,
z. B.
-
Klettern
auf und um Geräte in der Sporthalle (Kästen, Barren, Stufenbarren,
etc.), Taue hochklettern
-
Anlegen des Klettergurtes
-
Lernen des Sicherungsknotens
-
Klettern einer
einfachen Tour
-
Kaminklettern
-
Lernen des Abseilens:
Von der Sprossenwand über zwei Langbänke, von der Sprossenwand
senkrecht über eine angelehnte Weichbodenmatte " Abseilen an
der Kletterwand
-
Abseilen in der
Natur
zum Kopf
der Seite
|
Knotenkunde:
z. B. Halbmastsicherungsknoten, Achterknoten, Sackstich |
Trekking-Tour,
z. B.
Vorbereitung:
-
Umgang mit Karte
und Kompass üben
-
Ausprobieren,
wie man sonst noch die Himmelsrichtung bestimmen kann
-
Verständigung
über Ausrüstung, Kleidung und Verpflegung
-
Bilden von Zeltgemeinschaften
Durchführung:
-
Start von der
Schule zu einem möglichst nahe liegenden Gelände oder Wald
-
Mögliche Spiele
unterwegs: Blinde Karawane (mit verbundenen Augen einen Weg
zurücklegen, indem man sich an einem Seil entlang tastet)
-
Schlange gehen
(z. B. durch Hand auf die Schulter der Person davor/ verbundene
Augen)
zum
Kopf der Seite |
Sie
kann mehrstündig mit leichtem Gepäck oder 1-2-tägig durchgeführt
werden. Die Akzeptanz scheint in jüngeren Jahrgängen höher zu sein,
ist aber nicht zwangsläufig so (größere Entspannung durch Übernachtung).
Die Fähigkeit, sich
im Gelände zu orientieren wird, am besten in der Schule und auf
dem Schulgelände gelernt und geübt.
Aufmerksamkeit auf
das Gewicht lenken, richtiges Essen und Trinken während einer Tour
besprechen
Aufteilen
der Zeltkomponenten
Von der Schule kann
es gleich losgehen; Entfernung richtet sich nach zur Verfügung stehender
Zeit Mit diesen Spielen können die Schülerinnen und Schüler ihre
Wahrnehmungsfähigkeit ausprägen (Knoten im Seil weisen darauf hin,
dass es z. B. etwas Schönes zu fühlen, schmecken, riechen gibt)
Nicht sprechen; evtl. auch barfuß gehen lassen |
-
Einem
Baum begegnen: (eine Teilnehmerin/ein Teilnehmer soll mit verbundenen
Augen einen Baum ertasten. Sie/er wird von Sch. geführt) Abseilen von einem Baum, im Steinbruch, etc.
-
Orientierungsaufgaben
unterwegs:
Zielbestimmung
mit Karte und Kompass
Orientierung
nach der Sonne mit Hilfe der Uhr
Orientierung
anhand natürlicher Gegebenheiten,
z. B. Wetterseite der Bäume, etc.
-
Essenspausen
für Gespräche nutzen
-
Gehen bei Dunkelheit
-
Auswertung der Trekking-Tour mittels eines Fragebogens
|
Wahrnehmungsschulung,
Wiedererkennung des Baumes mit offenen Augen prüfen.
Jeweils eine Teilgruppe
übernimmt die Führung der Gesamtgruppe für bestimmte Teilabschnitte.
In
diesen Fragebogen sollten Fragen zur Interaktion der Geschlechter,
zu aufgetretenen Problemen, etc. aufgenommen werden und für weitergehende
Reflexion, Veränderung des Angebots, etc. genutzt werden. |
Wagnis-
und Erlebnisparcours, z. B. Blindenparcours
(ca. 10 Stationen)
z. B.
-
Rollen vorwärts
oder seitwärts auf Turnmatten
-
Schwingen an
den Ringen, Auftippen nach taktilen Reizen
-
Gehen auf einer
Linie mit seitlich ausgestreckten Armen, wobei auf jeder Hand
ein Ball liegt
-
Klettern über
eine Sprossenwand
-
Klettern auf
eine Sprossenwand und Niedersprung aus unterschiedlichen Höhen
-
Führung durch
Hütchenparcours durch Antippen auf li/re Schulter
-
Balancieren über
eine Turnbank
-
Übersteigen
eines Hindernisparcours
-
Führung durch
akustische Geräusche
|
Ein
solcher Parcours kann in der Sporthalle gemeinsam mit Mädchen und
Jungen entwickelt und aufgebaut werden und beinhaltet unterschiedliche,
herausfordernde Stationen, die Klettern, Balancieren, Springen,
Schwingen, Schaukeln ermöglichen.
Stationen, die mit verbundenen Augen absolviert
werden können, Helfer erfordern, etc. kommen hinzu.
Alle Aufgaben werden mit verbundenen Augen
absolviert. Jede(r) 'Blinde' wird durch eine(n) Sehende(n) verantwortungsvoll
begleitet bzw. gelenkt. Förderung der taktilen, kinästhetischen
und akustischen Wahrnehmungsfähigkeit.
Förderung des sozialen Verhaltens |