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Ringen und Kämpfen - Zweikampfsport

Miteinander Ringen und Kämpfen- eine Spielesammlung

Vorbemerkung

Gerade bei der Thematisierung der Aufgabenschwerpunkte in diesem Inhaltsbereich können körperbezogene Erfahrungen gesammelt werden. In spielerischer Form werden die eigenen Kräfte in vielfältigen sozialen Lerngelegenheiten erprobt. Es findet ein Miteinander in der Begegnung von Schwächeren und Stärkeren sowie von Mädchen und Jungen statt. Der unmittelbare Körperkontakt, das Sich-Anfassen, das hautnahe Spüren der Kampfpartnerin/des Kampfpartners können zu wichtigen Erfahrungen des Miteinander im Gegeneinander werden und ein besonderes Vertrauen entwickeln helfen. Die Beherrschung von Emotionen und die Sorge um die körperliche Unversehrtheit der Partnerin/des Partners müssen das Kräftemessen steuern.

Mit diesem Bewegungsthema kann die Pädagogische Perspektive Kooperieren, wettkämpfen und sich verständigen‘ schwerpunktmäßig verfolgt werden. Es geht um die Förderung von sozialer Verantwortung, regelgeleitenden Handelns und von Verständigungsbereitschaft. Kinder können selbständig Regeln vereinbaren, Sicherheitsvorkehrungen treffen, Gruppen bilden und somit ihr soziales Miteinander verantwortungsvoll regeln (Rahmenvorgaben Schulsport, 1.2).

Folgende intentionale Schwerpunkte stehen also im Zentrum des unterrichtlichen Interesses:

  • Akzeptieren individueller Fähigkeiten
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Bereitschaft zur Kommunikation und Kooperation
  • Bereitschaft zu partnerschaftlichem Verhalten
  • Entwicklung von Körperbeherrschung und -koordination
  • Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Spaß und Freude an der körperlichen Auseinandersetzung

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Darstellung der Spielesammlung

Grundsätzliche Anmerkungen

Durch geregeltes, spielerisches Ringen und Kämpfen können wichtige pädagogische Werte für die Persönlichkeitsentwicklung vermittelt werden. Das Selbstwertgefühl wird gesteigert, und die Kinder lernen mit Niederlagen und eigenen Schwächen umzugehen (Frustrationstoleranz) sowie sich in schwierigen Situationen (Selbstbeherrschung) angemessen zu verhalten. Kampfspiele‘ entsprechen häufig den Interessen der Kinder und können den Sport- und Bewegungsunterricht auf vielfache Weise bereichern. Sie eröffnen für die Jungen, aber auch für die Mädchen eine wichtige Kommunikationsebene, die dazu geeignet erscheint, sich mit sich selbst und mit anderen auseinander zu setzen, nonverbale Botschaften zu senden, zu empfangen und zu deuten. Es werden sowohl Erfahrungen im Umgang mit dem eigenen Körper als auch mit dem der Partnerin/des Partners gesammelt. Ein rücksichtsvolles Miteinander und ein faires Verhalten (Fairnesserziehung) auch beim Gegeneinander (soziale Sensibilität) wird gefördert (allgemeines Regelverständnis). Der Bewegungsdrang sowie viele (aggressive) Energien können so ausgelebt und in pädagogisch wertvolle Bahnen gelenkt werden. Kleine Kampfspiele können das Körperbewusstsein verbessern, die koordinativen und konditionellen Fähigkeiten fördern und somit eine gute Voraussetzung für das Erlernen von Zweikampfsportarten schaffen.

Um mit Grundschulkindern Kampfspiele durchzuführen, braucht es keine eigenen Erfahrungen in diesem Inhaltsbereich. Die Lehrkraft sollte lediglich offen sein für Neues, eine gute Beobachtungsgabe besitzen, für die konkrete Kampfsituation sensibel sein, Regelverstöße erkennen und auf sie eingehen und Regelanpassungen gemeinsam mit den Kindern anstreben. Diese aufgeführten Spiele können in jedem Sport-, Spiel- und Bewegungsunterricht auch mal zu Beginn einer Stunde, zwischendurch oder als Abschluss angeboten werden. Immer sollte auch die Möglichkeit eröffnet werden in kurzen Gesprächsphasen über Regelungen, Gefühle und Erfahrungen zu sprechen.

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Hinweise zur Unterrichtsgestaltung

Stundenbeginn
Ähnlich wie beim Judo versammeln sich alle im Kreis, in dem der mögliche Stundenablauf besprochen werden kann. Es kann eine kurze Stille- und Konzentrationsphase, die mit einem "Angrüßen" abgeschlossen wird, folgen. Gerade zu Beginn einer Unterrichtsreihe zum Ringen und Kämpfen sind kooperative Spielformen zum Abbau von Berührungsängsten und zur Anbahnung von Körperkontakten wichtig, die auch immer wieder in der Aufwärmphase thematisiert werden können. Die Kinder sollten mit ihren Ideen und Wünschen in das geplante Programm zur Gestaltung der Stunden einbezogen werden. Es sollte ihnen stets die Möglichkeit eingeräumt werden, sich zeitweilig aus der Spielhandlung herauszunehmen, wenn z.B. bei Berührungsspielen das Maß an körperlicher Nähe als zu eng empfunden wird. Bei Kampfspielen sollten sie sich darüber hinaus ihre Partnerin/ihren Partner frei wählen dürfen. Grundsätzlich sollte das Mitmachen an den angebotenen Spiel- und Kampfformen freiwillig sein.

Offene Aufgabenstellungen
Offene Aufgabenstellungen ermöglichen vielfältige Erfahrungen. Bewegungsaufgaben statt Bewegungsanweisungen: "Probiert aus, wie ihr euch am besten gegenseitig über eine Linie ziehen könnt!" " Kämpft und ringt mit dem ganzen Körper auf den Matten!"

Vor- und Nachmachen
Vormachen und Nachmachen gibt den Kindern Gelegenheit, verschiedene Möglichkeiten kennen zu lernen und durch eigenes Ausprobieren die Vor- und Nachteile für sich selbst herauszufinden.

Selbständiges Erkunden
Durch selbständiges Erkunden können die Kinder eigene Erkenntnisse gewinnen und auch die der anderen kritisch reflektieren.

Stundenabschluss
Zum Stundenabschluss bieten sich Entspannungseinheiten wie z.B. Partnermassagen mit und ohne Materialien, meditative und entspannende Bewegungslieder und -geschichten oder Spiele mit ruhigerem und konzentrativem Charakter an. Die Stunden schließen dann mit dem "Abgrüßen" im Kreis ab.

Bekannte Rituale
Der immer nach den gleichen Ritualen ablaufende Unterricht bietet den Kindern einen wichtigen Orientierungs- und Strukturierungsrahmen. Die Regeln sollten natürlich nach Möglichkeit von den Kindern selbst ausgehandelt, gemeinsam besprochen, diskutiert und vereinbart, erprobt und evtl. variiert werden. Dies ist eine Grundvoraussetzung für freudvolles, verantwortungsbewusstes und gefahrloses Spielen und Kämpfen. Zudem erhält das selbst Abgesprochene eine größere Verbindlichkeit und fördert das Verantwortungsbewusstsein zur Regeleinhaltung. Alle Partner- und Gruppenaktionen sollten mit einem vorher vereinbarten Startkommando eingeleitet werden, damit alle Kinder Zeit genug haben, sich vorzubereiten und nicht von den Schnelleren überrumpelt werden. Eine der wichtigsten Regeln ist die "Stopp-Regel", durch die eine für ein Kind unerträgliche Situation beendet wird.

Auswahl der Spiele
Die Auswahl der Spiele muss immer die sozialen Voraussetzungen der Kinder, ihrer Vorerfahrungen in den jeweiligen Themenschwerpunkten und die schulischen Gegebenheiten berücksichtigen. Die aufgelisteten möglichen Kampfspiele sind nach Schwierigkeiten geordnet. Der Aufbau erfolgt über vorbereitende Spielformen mit Mitspielerberührungen über kämpferische Spielformen (gegenseitiges Kräftemessen) zum spielerischen Kampf. Es erscheint sinnvoll, solche Spiele zu wählen, in denen nur innerhalb der zuvor gemeinsam festgelegten Regeln und Rituale gekämpft werden darf.

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Spiele zum Abbau von Berührungsängsten/zur Anbahnung von Körperkontakt

Gondoliere
Zwei Kinder bilden durch Handfassung eine Gondel. Ein drittes befindet sich in der Gondel. Der Fahrgast versucht nun gemeinsam mit seiner Gondel, Fahrgäste anderer Gondeln abzuschlagen.

Baumstamm
Ein Kind steht steif wie ein Baum‘ zwischen zwei Kindern, die den Baum‘ durch sanftes Anstupsen hin und her bewegen und es sanft auffangen. Amöbenspiel
Einige Kinder bilden einen Außenstirnkreis, die Arme werden eingehakt. Die übrigen Kinder befinden sich innerhalb des Kreises. Wichtig ist, dass alle Kinder dicht gedrängt stehen (Amöbe‘). Die Amöbe‘ versucht nun, sich möglichst schnell fortzubewegen, über einen Parcours zu laufen oder eine andere Amöbe zu fangen.

Sanitäterfangen
Im Rahmen eines frei zu wählenden Fangspiels bleiben abgeschlagene Kinder als Verletzte auf dem Boden liegen (Rückenlage!). Finden sich zwei Sanitäterinnen/Sanitäter, können sie das verletzte Kind vorsichtig ins Krankenhaus (Weichbodenmatte) transportieren. Von dort aus können die Patientin/der Patient nach erfolgreicher Behandlung als geheilt entlassen werden und somit wieder mitspielen.

Vampirtanz
Alle Kinder tanzen‘ blind zu möglichst unheimlicher Musik durch die Halle. Ein Kind ist von der Lehrkraft als Vampir bestimmt worden. Begegnen sich zwei Tänzerinnen/Tänzer, geben sie sich die Hand. Ist eins der beiden Kinder ist aber der Vampir, so stößt es nach dem Händedruck einen wilden Schrei aus und verwandelt damit das andere Kind auch in einen Vampir, so dass die Anzahl der Vampire immer größer wird. Treffen aber zwei Vampire aufeinander, sind sie wieder erlöst. Wichtig ist, dass die Regel eingehalten wird, dass die Augen möglichst geschlossen sind.

Gordischer Knoten
Alle Kinder stehen im Kreis, heben die Arme, schließen die Augen und gehen langsam zur Mitte. Jedes Kind versucht, zwei Hände zu greifen. Wenn dies geschehen ist, werden die Augen geöffnet, und es wird versucht, den so entstandenen Knoten zu entwirren.

Möhrenziehen
Alle Kinder liegen in einem Kreis auf dem Bauch am Boden und halten sich an den Händen (das sind die "Möhren"). Ein Kind (die Gärtnerin‘/der Gärtner‘) versucht, eine Möhre‘ aus dem Boden zu ziehen (an den Füßen von den anderen wegziehen). Die anderen Kinder versuchen, dies durch Festhalten zu verhindern.

Blindenschlange
Mehrere Kinder bilden durch Schulterfassung eine Schlange. Bis auf das erste schließen alle die Augen, um dann durch den Schlangenkopf‘ über einen Parcours geführt zu werden.

Orgelpfeifen
Den Kindern einer Klasse werden die Augen verbunden. Sie erhalten die Aufgabe, sich der Größe nach aufzustellen. Nach der vermeintlich erfolgreichen Bewältigung der Aufgabe dürfen sie die Augen öffnen. Für die Spieldurchführung kann es günstig sein, zwei oder mehr Gruppen zu bilden.

Gruppenaufstand
Drei Kinder stehen Rücken an Rücken und haken ihre Arme ein. Nun sollen sie sich gemeinsam hinhocken und wieder aufstehen, ohne einander loszulassen.

Zerreißprobe
Alle Kinder bilden einen Kreis. Jedes Kind die beiden Nachbarkinder am Handgelenk an. Der Kreis wird dann so weit gedehnt, bis jedes Kind mit ganzer Kraft halten muss. Alle dürfen sich jetzt noch etwas mit dem Oberkörper zurücklehnen und somit die Spannung erhöhen. Wo reißt der Kreis?

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Erste Zieh- und Schiebekämpfe als Partner- und Gruppenspiele

Ziehen und Schieben
Partner- oder mannschaftsweise ziehen oder schieben die Kinder ihre Gegner über eine vorher festgelegte Linie. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Weichbodenmatte zwischen die Mannschaften zu stellen.

Rückenschieben
Zwei Kinder sitzen Rücken an Rücken auf dem Boden, in der Mitte einer ungefähr vier bis sechs Meter breiten Gasse, die von zwei Auslinien‘ markiert wird. Beide versuchen, den anderen über dessen Auslinie zu schieben.

Rückenringen
Zwei Kinder sitzen mit eingehakten Armen Rücken an Rücken. Beide versuchen, ohne den Griff zu lösen, das andere Kind auf die entgegengesetzte Seite zu drücken.

TB>Tauziehen zu zweit mit Parteiband
Zwei Kinder ziehen an einem Parteiband und versuchen jeweils, den Partner auf die eigene Seite zu ziehen.

Tauziehen
Zwei Gruppen versuchen durch Ziehen des Taues die gegenüber postierte Gruppe über eine bestimmt Markierung zu bewegen. Es kann als Partner- oder Mannschaftswettkampf durchgeführt werden.

Krone
Zwei Kinder halten zusammen ein Parteiband. Ein Kind hat dabei einen Gummiring (die Krone) auf dem Kopf. Ziel ist es, die Partnerin/den Partner mit der Krone durch Ziehen, Nachgebe, ... zu ungeschickten Bewegungen zu verleiten, so dass die Krone herunter fällt.

Kampf um den Raum
Die Kinder versuchen ihre Partnerin/ihren Partner aus einem begrenzten Raum zu schieben oder zu ziehen.

Herauf auf die Matte
Ein Kind auf der Matte versucht, die Partnerin/den Partner, die/der sich außerhalb der Matte befindet, auf die Matte zu ziehen.

Hahnenkampf
Zwei Kinder bewegen sich auf einem Bein. Mit verschränkten Armen soll das andere Kind so angerempelt‘ werden, dass es mit beiden Füßen den Boden berühren muss.

Störrische Widder
Zwei Kinder begegnen sich auf einer umgedrehten Bank. Keines der beiden Kinder will ausweichen. Sie versuchen, sich gegenseitig von der Bank zu schieben.

Armdrücken
Zwei Kinder liegen sich in Bauchlage gegenüber, haben den Ellenbogen des rechten (linken)Armes auf dem Boden aufgesetzt, den Arm rechtwinklig gebeugt und sich an den Händen gefasst. Ohne den Ellenbogen vom Boden zu heben, soll nun die Hand der Partnerin/des Partners zu Boden gedrückt werden.

Keulen umwerfen
Zwei Kinder fassen sich an den Händen und versuchen, durch Zug oder Druck das andere Kind zu veranlassen, eine zwischen ihnen stehende Keule umzuwerfen.

Ringender Kreis
Eine Gruppe von Kindern steht untergehakt oder mit Handfassung im Kreis und versucht, irgendein Kind dazu zu bewegen, auf eine in der Mitte liegende Matte zu treten.

Schatzbewachung
Eine Mannschaft verteidigt einen Schatz, z.B. Medizinball, indem sie dicht und untergehakt um diesen Ball steht. Die verteidigende Mannschaft darf die angreifende nicht mit den Händen abwehren, die ihrerseits mit fairen Mitteln versucht, den Schatz zu rauben.

Medizinballziehen
Zwei sich gegenüberliegende Kinder befinden sich in Bauchlage. Ein zwischen ihnen auf dem Boden liegender Medizinball soll über eine bestimmte Markierung gezogen werden.

Gefängnisausbruch
Eine Gruppe von Gefängniswärterinnen und –wärtern‘ umringt einen oder mehrere "Häftlinge", die versuchen sollen, aus dem Gefängnis‘ auszubrechen.

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Bodenkämpfe mit einem Partner mit und ohne Gegenständen

Niederhalten
Ein Kind liegt auf dem Bauch. Die Partnerin/der Partner versucht, es am Hochkommen/Aufrichten zu hindern.

Schildkröten-Wenden
Ein Kind liegt als Schildkröte auf dem Bauch. Der Schildkrötenwender versucht, die Schildkröte auf den Rücken zu drehen (oder umgekehrt).

Der gehütete Schatz
Ein Kind deckt mit seinem Körper einen auf dem Boden liegenden Medizinball ab und hütet ihn so wie einen Schatz. Ein anderes Kind versucht, den Schatz zu erobern.

Bär in der Höhle
Ein Kind liegt auf dem Rücken. Das andere Kind macht eine Bank über das Bärenkind und hält es so in der Höhle gefangen. Das Bärenkind muss versuchen, sich aus der Höhle zu befreien.

Gefangene Schlange
Ein Kind (Schlange) liegt in Bauch- oder Rückenlage auf dem Boden. Das andere Kind hält die Schlange an den Füßen/Beinen fest. Die Schlange muss nun versuchen, sich zu befreien oder sich bis zu einer vorher festgelegten Markierung zu bewegen.

Boden-Sumoringen
Jede Kämpferin/jeder Kämpfer versucht, die Gegnerin/den Gegner irgendwie‘ von der Matte zu befördern. Der Kampfbeginn kann hier auch aus dem Kniestand erfolgen. Die Regeln des Irgendwie‘ sollten hier vorher mit allen Beteiligten festgelegt werden.

Samurai
Zwei Kinder stehen‘ sich im Kniestand gegenüber und versuchen, die Partnerin/den Partner dazu zu bringen, die Matten mit der Schulter zu berühren.

Bodenrugby
Auf einem größeren Mattenfeld versuchen zwei Mannschaften, einen Ball (Wasserball, Basketball, Medizinball) hinter den Mattenrand der jeweils anderen Mannschaft zu legen. Es darf sich dabei nur auf allen Vieren fortbewegt werden.

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Schlußbemerkung

Übrigens! Es ist oft gar nicht nötig, Spiel- und Kampfformen immer durch die Lehrkraft vorzugeben. Kinder sind sehr kreativ und erfinden vielfältige Ring- und Kampfformen selbstständig, wenn man ihnen nur dazu Gelegenheit, Raum und Zeit gibt.

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Literatur

Beudels, Wolfgang/Lensing-Conrady, Rudolf/Beins, Hans-Jürgen: ...das ist für mich ein Kinderspiel. Handbuch zur psychomotorischen Praxis. Dortmund 1994
Bruhn, Angela: Kämpfen: Für Mädchen kein Thema?! in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 45 - 49 Dobler, Erika und Hugo: Kleine Spiele. Berlin 1998
Frank, Wolfgang: Rücksichtsvoll kämpfen lernen, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 4/1988, 39 - 46
Funke, Jürgen: Ringen und Raufen, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 4/1988, 13 - 21
Funke-Wieneke, Jürgen: Ringen und Raufen. In: Zimmer, Renate/Circurs, Hans (Red.): Kinder brauchen Bewegung - Brauchen Kinder Sport? Aachen 1994
Gerades, Lutz: Zweikämpfen mit Kontakt als Übung im Vertrauen, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 50 - 53
Happ, Sigrid: Zweikämpfen mit Kontakt, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 13 - 23
Jakob, Matthias: Wenn Mädchen kämpfen, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 29 - 34
Kupsch, Torsten: Kampfspiel zur Kultivierung von Aggressionen‘, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 41 - 44
Matthiass, Renate: Miteinander ringen, raufen, kämpfen und Vertrauen entwickeln, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 5/1998, 35 - 40
Müller, Bernd: Gegeneinander kämpfen - um friedlich miteinander sein zu können, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 4/1996, 41 - 46
Richert, Wolf: "Sumo-Ringen" in der Grundschule, in: Sportunterricht 1/1998, Lehrhilfen 1 - 4
Teuber-Gioiella, Zaira/Sigg, Bettina: "Kämpfen" in der Schule, in: Sportunterricht 1/1998, Lehrhilfen 5 - 11
Texier, A.: Kampfspiele, in: Zeitschrift ‘sportpädagogik’ 4/1988, 22 - 25
Walter, Manfred: Spiel und Sport an jedem Ort- Spielesammlung für Vereins-, Schul- und Freizeitsport, Schorndorf 1991

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Ulla Schütter
Bruder-Klaus-Grundschule, Brochterbeck
Curriculumwerkstatt Münster
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