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Universität Bielefeld

Hochsprung schülergemäß - Leistungssituationen erfahren, verstehen und gestalten


Schemaübersicht
1. Stunde
(Doppelstunde)
Vom experimentellen Hochspringen zur Hochsprungtechnik "Fosbury Flop"

Die SuS sollen erste Hochsprungerfahrungen sammeln, indem sie anfangs eigene Sprungformen ausprobieren und anschließend eine methodische Reihe zum "Fosbury Flop" durchlaufen, um mit Hilfe der Technik zur individuell besseren Hochsprungleistungen zu gelangen. Sie sollen dabei Kriterien für hohe Sprünge und abschließend Regeln für einen Hochsprungwettkampf erarbeiten.

2. Stunde
(Doppelstunde)
Die Problematik absoluter Hochsprungleistungen

Die SuS sollen eine Wettkampfsituation unter absoluter Leistungsmessung erfahren, indem sie einen Hochsprungwettbewerb unter selbst erarbeiteten alltäglichen Bedingungen bzw. Regeln durchführen. Dabei sollen sie erkennen, dass Leistungen von individuellen zum Teil unveränderbaren Voraussetzungen abhängen und diese beim durchgeführten Wettkampf nicht berücksichtigt worden sind, so dass einige Schüler von Anfang an benachteiligt waren.

3. Stunde
(Doppelstunde)
Hochsprungwettbewerbe relativ - individuellen Voraussetzungen in Wettkampfsituationen gerecht werden

Die SuS sollen Wettkampfsituationen unter relativer Leistungsmessung entwickeln und erprobenm indem sie bisherige Gütekriterien, Bezugsnormen und/oder Wertungsvorschriften zu Gunsten einer gerechteren Leistungsmessung verändern. Dabei sollen sie erkennen, dass Leistungen auf sozialen Vereinbarungen beruhen und Veränderungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Der individuelle Leistungsfortschritt wird ebenfalls hervorgehoben.