Schulsportpraxis
Laufen,
Springen, Werfen - Leichtathletik
(Inhaltsbereich 3)
Laufen, Springen und Werfen sind Grundformen menschlicher
Bewegung und zugleich Basis vieler sportlicher Aktivitäten.
Schnell laufen, hoch und weit springen, weit werfen zu können
ist schon für Kinder und noch für Jugendliche ein
Erlebnis und eine Herausforderung, insbesondere auch in natürlichen
Bewegungsräumen. In der Leichtathletik sind daraus normierte
Wettkampfdisziplinen geworden. Typisch für dieses Bewegungsfeld
sind koordinativ-rhythmische Anforderungen bei der Ausbildung
allgemeiner Lauf-, Sprung- und Wurfgeschicklichkeit. Eine
weitere Anforderungsdimension stellen konditionell-athletische
Fähigkeiten dar, die insbesondere beim ausdauernden Gehen
und Laufen benötigt werden. Ein dritter Bereich von Anforderungen
stellt sich durch koordinativ-technische Aufgaben, die sich
als schnelles Laufen, als weites bzw. hohes Springen oder
als weites Werfen und Stoßen darstellen.
Die pädagogische Bedeutung leichtathletischen Handelns
wird besonders durch die Tatsache geprägt, dass hier
der Einzelne und sein Körper in besonderer Weise in den
Mittelpunkt rücken. So erfährt man sich und seinen
Körper umfassend in psycho-physischen Dimensionen wie
Anpassung/Belastung, Spannung/Entspannung oder
Kräftemobilisation/Leistungsfähigkeit. Das Streben
nach Verbesserung des eigenen Könnens und der persönliche
Umgang mit Erfolg und Misserfolg sind in diesem Sportbereich
nachdrücklich zu erleben und zu gestalten.




