Schulsportentwicklung

Struktureller Rahmen für Bewegung, Spiel und Sport in der Schule

Die folgende Abbildung zeigt den in den Rahmenvorgaben für den Schulsport in Nordrhein-Westfalen vorgegebenen strukturellen Rahmen für Bewegung, Spiel und Sport in der Schule.

Struktur im Detail

Der für alle Schülerinnen und Schüler verbindliche Sportunterricht ist das Zentrum der schulischen Bewegungs-, Spiel- und Sporterziehung. Hier werden notwendige Impulse für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gegeben und Grundlagen für deren Teilnahme am Bewegungsleben und am Sport in unserer Gesellschaft geschaffen. Sportunterricht und außerunterrichtlicher Schulsport bilden gemeinsam den Aufgabenbereich Schulsport. Bewegung ist jedoch nicht nur eine Aufgabe des Schulsports. Aus lernbiologischen Gründen sind neben dem Schulsport weitere Bewegungsaktivitäten zur Rhythmisierung des Lebens und Lernens in der Schule notwendig. Hierzu gehören z. B. regelmäßige Bewegungszeiten an Tagen ohne Sportunterricht sowie spontane Bewegungs- und Entspannungszeiten in den anderen Fächern bzw. Lernbereichen. über den engeren fachlichen Rahmen hinaus weisen auch die Beiträge des Schulsports zum fächerübergreifenden Lernen und zur Gestaltung des Schullebens. Insbesondere im Ganztag wird das Bewegungs-, Spiel- und Sportangebot durch vielfältige Angebote freier Träger – im Rahmen der pädagogischen Gesamtverantwortung der Schule – ergänzt. In NRW steht hierfür insgesamt die Leitidee „Bewegungsfreudige und sportorientierte Schule“.