Schulsportentwicklung
Schwimmen in der Schule
Schwimmen zu können ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Schwimmen zu können ist nicht nur die Fähigkeit sich vor dem Ertrinken zu bewahren, sondern bedeutet den Zugang zu vielen Bewegungs- und Lebensbereichen, wie dem Urlaub an der See, allen Wassersportarten, dem Besuch im Schwimmbad oder den Gang zum Baggersee.
Um so erschreckender ist die Zunahme der Zahl der Nichtschwimmer.
Dieser Tendenz muss entschieden entgegen gewirkt werden. Im folgenden finden Sie eine Zusammenstellung verschiedener Artikel und Materialien zum Bewegungsraum Wasser.
Schwimmhalle in der "Sicheren Schule"
Seit Jahren nimmt der Anteil der Kinder unter 14 Jahren, die nicht schwimmen können zu. Die Unfallkasse NRW unterstützt deshalb nicht nur das NRW-Programm „NRW kann schwimmen“, sondern hat nun auch für alle Verantwortlichen des Schwimmunterrichts in Schulen und Kommunen wichtige Informationen zur Sicherheit des Schwimmunterrichts aufbereitet. Schwimmflächen müssen sicher gestaltet sein.
Dort finden Lehrkräfte, Eltern, Schwimminteressierte, Schwimmmeisterinnen und -meister:
- Hilfen für den Schwimmerwerb, Schwimmabzeichen, Arbeitskarten, Beobachtungsbögen, Korrekturhilfen, Good-practice Videosequenzen zu allen Schwimmstilen, Starts und Wenden.
- Rechtliche Grundlagen zur Erteilung des Schwimmunterrichts an Schulen in NRW
- Rahmenfortbildungskonzeption des Landes zur Qualifizierung von Lehrkräften.
- Alle Rechtsvorschriften der gesetzlichen Unfallversicherung
- Beschaffenheit von Schwimmbecken und Sprunganlagen nach dem Stand der Technik
- Informationen zu Chlorungsverfahren für Fachangestellte für Bäderbetrebe,
- Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen
Schwimmen - gut und sicher
Die Bezirksregierung Arnsberg hat mit der Handreichung "Schwimmen - gut und sicher" einen Reader für die Sekundarstufe 1 unter Berücksichtigung der
Pädagogischen Perspektiven und der Individuellen Förderung" als Hilfe für die unterrichenden Lehrkräfte veröffentlicht.Den Reader als PDF-Dokument erhalten Sie hier.
Kooperation zwischen Schulen und Schwimmvereinen
Etwa ein Viertel aller Grundschüler verlässt die vierte Klasse als Nichtschwimmer: Für NRW-Schulministerin Barbara Sommer ein unhaltbarer Zustand, der jetzt geändert werden soll. Die Ministerin unterzeichnete am Montag (04.06.2007) im Düsseldorfer Freizeitbad "Düsselstrand" die Rahmenvereinbarung "Schwimmen lernen und Schwimmen können- gut und sicher". Dabei handelt es sich um eine Kooperation des Schulministeriums mit dem Deutschen Schwimmverband (DSV), dem Landessportbund (LSB) und dem Schwimmverband NRW (SV NRW). Ziel ist es u. a., die Qualität des Schwimmunterrichts zu steigern. Außerdem sollen Kindern, die nach der Grundschulzeit noch nicht schwimmen können, in der Ferienzeit Schwimmkurse angeboten werden.
Weitere Informationen bekommen Sie in der Presseerklärung.
Einen Bericht über ein Projekt in der Stadt Düsseldorf zur Stärkung des Schwimmunterrichts erhalten Sie hier.
Fachtagung "Schwimmen in der Schule"
Die Fachtagung "Schwimmen in der Schule" wurde im Rahmen der Landesinitiative "QuietschFidel – Ab jetzt für immer: Schwimmer!" am 17./18. Oktober 2006 unter Federführung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung (MSW) Nordrhein-Westfalen veranstaltet. Die Themen "Schulischer Schwimmunterricht" und "Schulische Schwimmangebote" wurden in fünf Hauptvorträgen und insgesamt zehn Workshops neu beleuchtet (zur Dokumentation der Tagung).
Die Schwimmfähigkeit von Elfjährigen
Prof. Dr. Kurz und Dr. Fritz von der Universität Bielefeld haben in einem umfassenden Forschungsprojekt die Schwimmfähigkeit von Elfjährigen untersucht. Im Gegensatz zu bisherigen Aussagen, die zumeist auf Vermutungen, eigenen Erfahrungen oder Befürchtungen basierten, hat die Untersuchung von Kurz eine valide, wissenschaftliche Aussagekraft. "Die Schwimmfähigkeit von Elfjährigen - Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung in Nordrhein-Westfalen" (Download).
Weiterführende Links:
Erläuterungen und Empfehlungen zur Sicherheitsförderung im Schulsport





