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Bewegung, Spiel und Sport
in der offenen Ganztagsgrundschule in NRW
Sportminister Michael Vesper: „Chancen
für
mehr Bewegung, Spiel und Sport in der Schule
nutzen!“ |
„Bewegung, Spiel und Sport haben in der Schule eine
herausragende Bedeutung – aus bildungspolitischer,
gesundheits- und sportpolitischer Sicht. Im Zentrum
der bewegungsorientierten Schulentwicklung steht der
Sportunterricht, denn nur er erreicht alle Kinder und
Jugendlichen. Seine Aufgabe ist, die Entwicklung der
Schülerinnen und Schüler durch Bewegung,
Spiel und Sport zu fördern und sie an die Bewegungs-,
Spiel und Sportkultur in unserer Gesellschaft heranzuführen.
Der Ausbau der offenen Ganztagsgrundschule schafft
zusätzliche Möglichkeiten für Sport
und Bewegung. Dabei ist jede Schule dafür verantwortlich,
den Sportunterricht, den außerunterrichtlichen
Schulsport und die Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote
außerschulischer Träger in einem pädagogischen
Gesamtkonzept zu vernetzen.
Wo neue Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote außerhalb
des Unterrichts entstehen, darf das aber nicht dazu
führen, dass der reguläre Sportunterricht
gekürzt wird oder verbindliche Inhalte in den
außerunterrichtlichen Bereich verlagert werden.
Den Kern der schulischen Bewegungs-, Spiel- und Sporterziehung
bildet auch in der offenen Ganztagsgrundschule ein
Sportunterricht von mindestes drei Wochenstunden, der
von fachlich qualifizierten Grundschullehrkräften
erteilt wird.
Die nordrhein-westfälische Landesregierung will
den Schulsport weiter stärken. Dies hat sie im
Jahr 2002 in einem Initiativprogramm beschlossen. In
diesem Jahr werden folgende neue Projekte gestartet:
Alle Schulen in NRW können sich
um die „Landesauszeichung
Bewegungsfreudige Schule“ bewerben.
Grundschulen können an einem wissenschaftlich
begleiteten Pilotprojekt zur Erprobung der „Täglichen
Sportstunde“ teilnehmen.
Beide Projekte setzen das Ministerium für Städtebau
und Wohnen, Kultur und Sport und das Ministerium für
Schule, Jugend und Kinder gemeinsam mit externen Partnern
um.“
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