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Leistungskurs Sport

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Unterrichtsbausteine zum "Springen in der Leichtathletik"

Beispiele aus der Unterrichtspraxis zur mehrperspektivischen Behandlung eines Gegenstandsbereichs sportlichen Handelns

Der in sich geschlossene, gleichwohl durch unterschiedliche Formen des Springens geprägte Gegenstandsbereich "Springen in der Leichtathletik" eröffnet die Chance, verschiedene pädagogische Sinngebungen an einzelnen Gegenständen über unterschiedliche Lerngelegenheiten zielgerichtet deutlich werden zu lassen.

Springen aus sechs Perspektiven

Aus dieser Darstellung darf allerdings nicht der Schluss gezogen werden, dass die Pädagogischen Perspektiven in einem Kursverlauf unter einer mehrperspektivischen Ausrichtung gleichwertig Berücksichtigung finden. Ihre Akzentuierung steht in Abhängigkeit von der konkreten Schwerpunktsetzung des Unterrichts in seinem Kursprofil.

Auch dürfen die nachfolgend angebotenen Skizzen von Unterrichtsbausteinen weder als beispielhafte Unterrichtsvorhaben noch als Vorschlag einer zwingenden Abfolge missverstanden werden. Hier sind lediglich aus der Frage nach sinnvollen Lerngelegenheiten, die sich aus dem Gegenstandsbereich "Springen in der Leichtathletik" ergeben, einige für Lehrkräfte wie Kursmitglieder interessante Möglichkeiten in den Blick genommen worden. Die jeweils verantwortliche Lehrkraft ist aufgefordert, auf Grund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen in Leistungskursen Sport mit ihnen kursspezifisch umzugehen. Zum Beispiel kann die Umsetzung einzelner Bausteine schon im Rahmen einiger Unterrichtsstunden geschehen. Denkbar wäre aber auch, durch Verknüpfung einzelner Angebote oder durch Ergänzung mit hier nicht genannten Lerngelegenheiten umfangreichere kursbezogene Unterrichtsvorhaben zu entwickeln.

Leitendes Prinzip eines an mehrperspektivischem Arbeiten ausgerichteten unterrichtlichen Vorgehens soll hier sein, den gewählten Gegenstandsbereich während der zweijährigen Kursdauer Schritt um Schritt über mehrere Pädagogische Perspektiven zu entfalten. Beim Schüler des LK soll am Ende des Kursdurchganges ein exemplarisches Bewusstsein für die mehrperspektivische Behandlung von Gegenständen im Sport gegeben sein.

Der in den Unterrichtsbausteinen vorwiegend aufgegriffene Gegenstand "Hochsprung" steht hier exemplarisch für eine langfristig angelegte inhaltliche Behandlung. Problemlos kann es in der Regel auch um andere Formen des Springens gehen. Wichtig ist dabei, dass auf diese Weise auch Möglichkeiten vertieften und binnendifferenzierten Arbeitens im Kurs eröffnet werden. Die Kursmitglieder erhalten so Gelegenheit, auf der Grundlage einer vorgegebenen Leitlinie selbstverantwortlich für sie wichtige Lerngelegenheiten zu erschließen.

Ob im Kurs der Ansatz des mehrperspektivischen Zugriffs auch verstanden worden ist, lässt sich abschließend z. B. im Rahmen einer Klausur überprüfen oder indem situativ Unterrichtsgegenstände aus anderen Bewegungsfeldern in die praktische Arbeit einbezogen werden.