Schulsportentwicklung
Koedukatives Handeln im Schulsport – Eine Vorbereitung auf das Sporttreiben nach der Schulzeit
Ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis, bei dem selbst erstelltes Kursmaterial eine wesentliche Rolle spielt
An Stelle der bei den übrigen Unterrichtsvorhaben verwendeten Darstellung wird hier lediglich der Ablauf skizziert, um das Nebeneinander von Fertigkeitsverbesserung, Selbst- und Fremdbeobachtung und pädagogischer Akzentsetzung (s. Rubrik "Lernauftrag") besonders deutlich zu machen:
"Koedukatives Handeln im Schulsport - Eine Vorbereitung auf das Sporttreiben nach der Schulzeit"
Das Unterrichtsvorhaben gliedert sich in drei Phasen:
Konfrontation mit Vorurteilen und Klischees
- Badmintonspiel (Einzel) mit Zuordnung von Spielpartnern nach Zufallsprinzipien
- gemeinsames Üben von fußballerischen Grundfertigkeiten
- Auswertung der Bebilderung von Lehrwerken und Materialien des vorangegangenen Unterrichts im Hinblick auf die Auswahl von männlichen oder weiblichen Vorbildern
Erarbeitung grundlegender Fach- und Methodenkenntnisse
- Erarbeitung von theoretischen Grundlagen über das Handeln in geschlechtsheterogenen Gruppen an Hand verschiedener Textauszüge
- Entwicklung und Anwendung eines Erhebungsbogens
- Einführung in grundlegende statistische Kennzahlen
Anwendung und Erprobung in gemischtgeschlechtlichen Lern- und Spielsituationen
- Spielerische Formen des Aufwärmens mit Partnerkontakt
- gemeinsames Turnen in Partner- und Gruppenbezügen
- Ausrichtung des Fußballspielens auf die koedukative Lerngruppe
- Korfball als Beispiel für ein gemeinsames Spiel von Mädchen und Jungen






