Schulsportentwicklung

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Leistungskurs Sport

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Mentales Training auf dem Prüfstand

Ein Beispiel aus der Unterrichtspraxis, in dem ein methodischer Aspekt ins Zentrum des Interesses rückt

Welche "Lernaufträge" prägen die unterrichtliche Inszenierung dieses Themas?

Das Unterrichtsvorhaben ist in einem Leistungskurs entstanden, in dem "Wahrnehmungsfähigkeit verbessern, Bewegungserfahrungen erweitern" eine der profilbildenden Pädagogischen Perspektiven war. Im Zuge der Auseinandersetzung mit Fragen zur Leistungsverbesserung über Trainieren und Üben ("Welche Möglichkeiten habe ich, meine Bewegungsfertigkeiten zu verbessern?") kam auch die Frage nach dem Sinn und der Wirksamkeit des mentalen Trainings auf. Für den Kurslehrer war klar, dass es in einer Lerngruppe mit diesem Kursprofil darum gehen musste, den funktionalen Zusammenhang zwischen Bewegungsvorstellungen und dem Bewegungslernen zu verstehen und zu nutzen. Gleichzeitig sah er eine Möglichkeit, kursspezifisch einen Lernauftrag wahrzunehmen, der aus der grundsätzlichen Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler erwächst, sich fachliche Kenntnisse anzueignen. Wer Sport als einen Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit begreifen soll (Lernbereich II/3), der muss auch in der Lage sein, ihn forschend und wissenschaftlich zu behandeln.

Konkret waren also die beiden sich ergänzenden Lernaufträge zu erfüllen:

  • Grundlegende Methoden der Forschung verstehen und exemplarisch ausgewählte Methoden im eigenen Umfeld erproben
  • Einfache statistische Erhebungen in ihrer Anlage, Durchführung und Auswertung beherrschen und für das Erkennen sportbezogener Zusammenhänge anwenden können