Schulsportentwicklung
Kursprofile
Jede Kurslehrerin und jeder Kurslehrer ist verpflichtet, auf der Grundlage didaktischer Intentionen und unter Berücksichtigung der Vorgaben der Fachkonferenz ein Kursprofil für den Leistungskurs Sport festzulegen. Dieses Profil ergibt sich formal aus der Festlegung mindestens zweier Pädagogischer Perspektiven und zweier Bewegungsfelder und Sportbereiche. Das reicht in der Regel aber nicht aus, Schülerinnen und Schüler die inhaltliche Struktur eines Sportkurses transparent zu machen. Erst wenn sie die Intentionen und Planungen genauer kennen, können sie eine begründete Wahl des Leistungskurses treffen und auch eigene Vorstellungen für die Gestaltung des Kurses einbringen. Neben der ausführlichen Beschreibung der geplanten Unterrichtssequenz, wie sie in den Richtlinien und Lehrplänen Sport für die Sek. II auf S. 48ff beispielhaft zu finden ist, kann auch eine einfachere Skizzierung des Kurses für die notwendige Transparenz sorgen.
Im Folgenden sind zwei Beispiele angeführt, in denen die geplanten Inhalte und pädagogischen Absichten in komprimierter Form beschrieben werden. Außerdem werden beispielhaft mögliche Untersuchungen genannt, die in dem jeweiligen Kurs zu einer praktischen Auseinandersetzung mit ausgewählten Fragestellungen zum Sport führen können. Durch diese Informationen wird es Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig ermöglicht, zu den Planungen Stellung zu nehmen sowie eigene Ideen und Vorstellungen einzubringen. Die notwendigen Informationen zu den speziellen Abituranforderungen sind hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht aufgeführt.
Zusätzlich wird hier für jedes Beispiel auf Literatur hingewiesen, die eine Grundlage für die Arbeit im entsprechenden Leistungskurs bilden kann. Diese Quellen können als ein möglicher Grundstock einer Präsensbibliothek für diesen Kurs angesehen werden.






