Schulsportentwicklung

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1. Beispiel für ein Unterrichtsvorhaben im Lehrplan Sport (S. 42):

Thema: Hockeyspielen - Erlernen eines Sportspiels auf der Grundlage selbstgefundener Spielformen

Leitende Pädagogische Perspektive: E
Intentionen Inhalte

Technische Grundfertigkeiten des Hockeyspiels erlernen

Regelstrukturen und ihre Funktionen in Sportspielen bewusst machen und darauf bezogene Kenntnisse beim Finden neuer Spielformen anwenden

Spielformen mit Hockeyschläger und -ball finden, erproben und regeln

Taktische Handlungsalternativen bei unterschiedlichen Regelvorgaben situationsgerecht einsetzen;
Zusammenhänge von Sinnrichtung, Regeln und Struktur von Spielen und Spielformen bewusstmachen

Schieben, Stoppen Dribbeln (I)

Arten und Funktionen von Spielregeln - (ausgehend von aus der Sek I bekannten Sportspielen (I, II)

Gruppenarbeit - Vorgehen beim Aushandeln von Regeln und gemeinsamen Erarbeiten von Lösungen (I, III)

Variantenreiche Spielformen unter Berücksichtigung verschiedener Sinnrichtungen (I, II, III):

- miteinander - gegeneinander spielen

- mit unterschiedlicher Spielerzahl, Spielfeldgröße, Zielvorgabe und Regeln spielen

In dieser Darstellung wird durch die römischen Ziffern hinter den Gegenstandsbenennungen ein wesentliches Merkmal für Unterrichtsvorhaben des Sportunterrichts in der gymnasialen Oberstufe exemplarisch verdeutlicht. In der thematischen Konkretisierung eines Unterrichtsvorhabens werden auf der Inhaltsebene die drei Bereiche des Faches zusammengeführt und erhalten unter bestimmten Zielsetzungen innerhalb des Vorhabens zeitweilig ein jeweils besonderes Gewicht.

Für die Realisierung eines Unterrichtsvorhabens heißt das: Es sind gezielt Situationen zu arrangieren, methodische Maßnahmen zu ergreifen und Phasen der Ergebnissicherung einschließlich möglicher Lernerfolgsüberprüfungen einzuplanen, die auf die jeweilige inhaltliche Schwerpunktsetzung hin ausgerichtet sind.