Schulsportentwicklung
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Der Anforderungsbereich III umfasst
planmäßiges Verarbeiten komplexer Gegebenheiten mit dem Ziel, zu selbstständigen Lösungen, Gestaltungen oder Deutungen, Folgerungen, Begründungen, Wertungen zu gelangen. Dabei werden aus den gelernten Methoden oder Lösungsverfahren die zur Bewältigung der Aufgabe geeigneten selbstständig ausgewählt oder einer neuen Problemstellung angepasst.
Dazu kann u. a. gehören
- die Auswertung eigener Bewegungserfahrungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf das weitere Bewegungshandeln
- ein zielgerichteter Entwurf eines sportspezifischen Handlungskonzepts (z. B. Fitnessprogramm/Trainingsplan, Maßnahmen im Rahmen einer bewegungsfreudigen Schule, Patenschaft für einen Kinderspielplatz)
- ein auf der Grundlage der Rahmenbedingungen realistischer Vorschlag zur Gestaltung eines konkreten sportlichen Handlungsfeldes (z. B. im schulischen Sportunterricht bzw. im außerunterrichtlichen Schulsport oder beim Sporttreiben in einer informellen Gruppe, im Sportverein, in der Rehabilitation)
- eine abgewogene persönliche Bewertung unterschiedlich zu beurteilender Erscheinungen im Bereich des Sports (z. B. Förderung des Spitzensports, Kinderhochleistungssport) und daraus abzuleitende Folgerungen
- eine kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit Negativerscheinungen im Bereich des Sports (z. B. Regelverstöße und Unsportlichkeiten in Sportspielen) und im Zusammenhang mit dem Sport (z. B. Umweltbelastung durch Sport, Gewalt im Umfeld sportlicher Großveranstaltungen) sowie die Entwicklung eigenständiger Problemlösungsvorschläge
- eine begründete Bewertung von Entwicklungen im Bereich des Sports (z. B. Anpassungen bzw. Weiterentwicklungen in den offiziellen Regelwerken, Trendsportarten/neue Sportarten, Veränderung der Sportgewohnheiten in der Freizeit, Tendenzen im Mediensport).
(Lehrplan Sport Gymnasiale Oberstufe, S. 74)





