Schulsportentwicklung

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Der Anforderungsbereich II umfasst

  • selbstständiges Auswählen, Anordnen, Verarbeiten und Darstellen bekannter Sachverhalte unter vorgegebenen Gesichtspunkten in einem durch Übung bekannten Zusammenhang
  • selbstständiges Übertragen des Gelernten auf vergleichbare neue Situationen, wobei es entweder um veränderte Fragestellungen oder um veränderte Sachzusammenhänge oder um abgewandelte Verfahrensweisen gehen kann

Dazu kann u. a. gehören

  • das Einbeziehen eigener Bewegungs- und Spielerfahrung in die Darstellung sportlicher Handlungen
  • die sachgerechte Auswahl und Anwendung eines bekannten Verfahrens zur Analyse sportmotorischer Bewegungen in einem neuen Sachzusammenhang
  • eine Auswertung physiologischer Daten (z. B. Diagramme, Tabellen) hinsichtlich des Leistungs- bzw. Trainingszustands von Probanden
  • die strukturierte Auswertung eines auf sportliches Handeln bezogenen unbekannten Textes unter einer aus dem Unterricht geläufigen Aufgabenstellung
  • eine Übertragung erprobter Übungsformen bzw. methodischer Maßnahmen zur Verbesserung technischer Fertigkeiten oder taktischer Fähigkeiten in anderen Zusammenhängen
  • eine Konkretisierung theoretischer Modelle durch Beispiele aus dem Bereich des Sports (z. B. Leistungsmotivation nach Heckhausen, Funktionen der Freizeit nach Habermas)
  • eine sachlogisch gegliederte Zusammenstellung im Rahmen sportfachlicher Fragestellungen (z. B. Einordnung von Spielsituationen und Strukturierung von Spielen hinsichtlich zugrunde liegender Spielideen, Differenzierung sportlichen Handelns nach dem Grad des Dominanzverhaltens).

(Lehrplan Sport Gymnasiale Oberstufe, S. 73 f)